





15 Damals kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. 16 Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du die Wahrheit sagst und wahrhaftig den Weg Gottes lehrst und auf niemanden Rücksicht nimmst, denn du siehst nicht auf die Person. 17 Sag uns also: Was meinst du? Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? 18 Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum versucht ihr mich? 19 Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin. 20 Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? 21 Sie antworteten ihm: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!
«Laudate omnes gentes» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé Instrumental (T701)» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ein paar Geldmünzen klimpern. Eine Gruppe Pharisäer und Anhänger des Herodes haben sich eine List überlegt. Sie stehen um Jesus herum, der mit seinen Jüngern im Gespräch ist. Zunächst schmeicheln sie ihm. Dann die Frage: “Ist es erlaubt dem Kaiser Steuern zu zahlen?” Aber Jesus ahnt, dass das nur Fassade ist. Er fragt nach einer Münze und dem Bild auf der Münze. “Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört.” – Eine entwaffnende Antwort, die die Pharisäer sprachlos zurücklässt.
(Reflexionsfrage 1)
Kenne ich Gesprächssituationen, in denen es nicht um wahrhaftige Begegnung geht, sondern um das gezielte Vorführen einer Person?
(Reflexionsfrage 2)
Was gebe ich Gott in meinem Leben?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Antwort Jesu.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.