







39 Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. 40 Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet. 41 Da sagte Petrus: Herr, sagst du dieses Gleichnis nur zu uns oder auch zu allen? 42 Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über sein Gesinde einsetzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die Tagesration gibt? 43 Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt! 44 Wahrhaftig, ich sage euch: Er wird ihn über sein ganzes Vermögen einsetzen. 45 Wenn aber der Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verspätet sich zu kommen! und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen, 46 dann wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungläubigen zuweisen. 47 Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen. 48 Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man umso mehr verlangen.
«Ô toi, l'au-delà de tout» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Caeli» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«In Spem Contra Spem» © Creative Commons mit freundlicher Genehmigung der Künstler
(Schauplatz gestalten)
Die Gruppe der Jünger ist mit Jesus zusammen. Sie sitzen beieinander und hören seinen Worten zu. Ich höre die Stimme Jesu, wie er von den Mägden und Knechten, ihrer Bereitschaft und Treue spricht. Von der Unsicherheit, der Verantwortung und der Möglichkeit, die Abwesenheit des Herrn auszunutzen, verantwortungslos zu handeln. Petrus wundert sich, ob diese Worte allen gelten oder nur dem inneren Kreis. Wie reagieren die anderen? Wie reagiere ich und was spricht mich an?
(Reflexionsfrage 1)
Mit welcher Herzenshaltung lebe ich auf den Tag hin, an dem der Herr kommt?
(Reflexionsfrage 2)
Wie verantwortungsvoll gehe ich mit dem um, was mir anvertraut ist? Vor allem mit den Menschen.
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Zutrauen, das Jesus in mich setzt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.