







49 Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! 50 Ich muss mit einer Taufe getauft werden und wie bin ich bedrängt, bis sie vollzogen ist. 51 Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf der Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Spaltung. 52 Denn von nun an werden fünf Menschen im gleichen Haus in Zwietracht leben: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei; 53 der Vater wird gegen den Sohn stehen und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
«Veni Sancte Spiritus» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Dmitry Krasnoukhov» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Mit Leidenschaft spricht Jesus vom Feuer, das noch nicht brennt, von der Taufe, die noch aussteht. Er spricht vom Frieden, von der Spaltung. Ich vergegenwärtige mir Menschen, die miteinander ringen, die sich entzweien. Nicht aus Streitlust, sondern weil es um etwas geht, weil sie sich ganz einbringen wollen, weil der Glaube an Jesus einen Unterschied macht. Die Entscheidung für ihn ist nicht frei von Konsequenzen.
(Reflexionsfrage 1)
Wo gehe ich Konflikte ein, weil es um etwas größeres geht?
(Reflexionsfrage 2)
Welche Konsequenzen hat mein Glaube für mein Beziehungsnetzwerk?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Sehnsucht, die in Jesu Worten mitschwingt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.