







54 Außerdem sagte Jesus zu der Volksmenge: Wenn ihr im Westen eine Wolke aufsteigen seht, sagt ihr sofort: Es gibt Regen. Und so geschieht es. 55 Und wenn der Südwind weht, sagt ihr: Es wird heiß. Und es geschieht. 56 Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels wisst ihr zu deuten. Warum könnt ihr dann diese Zeit der Entscheidung nicht deuten? 57 Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil? 58 Denn wenn du mit deinem Gegner zum Gericht gehst, bemüh dich noch auf dem Weg, dich mit ihm zu einigen! Sonst wird er dich vor den Richter schleppen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und der Gerichtsdiener wird dich ins Gefängnis werfen. 59 Ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du auch die letzte Münze bezahlt hast.
«Illuminare, Gregorian Chant» © Mit freundlicher Genehmigung Juliano Ravanello
«In Spem Contra Spem» © Creative Commons mit freundlicher Genehmigung der Künstler
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Mein Blick richtet sich in den Himmel. Wie wird sich das Wetter entwickeln? Sonnig und warm oder bewölkt? Kühl, regnerisch oder nebelig? Bahnt sich ein Wetterwechsel an?
Meine Aufmerksamkeit richtet sich auf meine innere Gemütslage. Was kann ich dort wahrnehmen an Stimmungen, Verstimmungen oder Sehnsucht? Was braut sich in mir zusammen?
Was kann ich darüber hinaus an Zeichen der Zeit wahrnehmen?
(Reflexionsfrage 1)
Wie gut achte ich auf meine innere Wetterlage im Alltag?
(Reflexionsfrage 2)
Gibt es ein Zeichen, das mich zu einer Veränderung oder Anpassung ruft?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Zutrauen, das Jesus in mich setzt, was die Deutung der Zeichen angeht.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.