







31 Zur selben Stunde kamen einige Pharisäer und sagten zu ihm: Geh weg, zieh fort von hier, denn Herodes will dich töten. 32 Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich vollendet. 33 Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nicht außerhalb Jerusalems umkommen. 34 Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt. 35 Siehe, euer Haus wird euch selbst überlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, in der ihr ruft: Gepriesen sei er, der kommt im Namen des Herrn!
«Bendecid al Senor» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«In Spem Contra Spem» © Creative Commons mit freundlicher Genehmigung der Künstler
(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, dass ich ein Gerichtswort Jesu betrachten werden. --- Ich spüre in mich hinein. Ich nehme in meiner innerersten Mitte ein Gewicht wahr. Es ist wie eine Kugel, die all meine Kräfte und Energien bündelt. Sie gibt meinen Schwerpunkt vor. All meine Stimmungen, all mein Sehen und meine Wünsche finden sich in dieser Kugel. Sie führt mich. --- Ich mache mir bewusst mich in der Gegenwart Jesu zu befinden. Ihm gegenüber zu sein. Seine offenen und einladenden Arme zu sehen. Ich setze mich ihm aus. Ich spüre, wie die Kraft in mir in Schwingung gerät. Die Kugel bewegt sich. Wie ein Magnet vibriert sie, weil sie der anderen Kraft ausgesetzt ist. ---
Mit der Kugel rolle ich von den Armen Jesu weg. Woher stammt dieser Impuls? Warum kann ich mich nicht dagegenstellen? Was treibt mich von ihm fort? Je mehr ich mich von ihm entferne, desto mehr weiß ich, dass Jesu Traurigkeit zunimmt, dass er die Distanz nicht überbrücken kann.
(Reflexionsfrage 1)
Welche Versuche, mich bei ihm zu sammeln, hat Jesus unternommen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Gemisch der Traurigkeit und Zuversicht in Jesu Worten.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.