







11 Und es geschah auf dem Weg nach Jerusalem: Jesus zog durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. 12 Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen 13 und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! 14 Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie rein. 15 Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. 16 Er warf sich vor den Füßen Jesu auf das Angesicht und dankte ihm. Dieser Mann war ein Samariter. 17 Da sagte Jesus: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun? 18 Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? 19 Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet.
«Ave Generosa» © mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Margaret Rizza
«All is Well» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Taizé Instrumental 1» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich spüre, wie ich in diesem Moment da bin. Ich nehme meinen Atem wahr und lasse ihn mich führen: zur Wahrnehmung, wie sich mein Leib jetzt anfühlt. Fühle ich mich gesund? Ist mir wohl? Macht mich das dankbar? Spüre ich einen Mangel? Einen Wunsch nach Heilung? Ich lasse das Bild der Landschaft von Galiläa auftauchen, in der Jesus mit Frauen und Männern unterwegs ist. Kurz vor dem Dorfeingang treten einige Menschen ins Blickfeld, die an Lepra erkrankt sind. Sie beachten die gesundheitlichen Vorsichtsmaßnahmen und bleiben auf Distanz. Sie bringen ihre Bitte vor Jesus. Ich folge dem Dialog Jesu mit den kranken Menschen. Sie tun, was er sagt, und machen sich auf den Weg. Ich sehe, wie einer langsamer geht, zurückbleibt, wie er sich schließlich umwendet und zu Jesus zurückkommt.
(Reflexionsfrage 1)
Ich schaue auf den «Mann aus Samarien». Er spürt sich leiblich geheilt und ihm wird bewusst, dass Jesus das für ihn gewirkt hat. Ich betrachte, wie er Jesus seinen Dank an Gott ausdrückt.
(Reflexionsfrage 2)
Dein Glaube – deine Beziehung zu Gott – hat dich gerettet, sagt Jesus zu dem geheilten Menschen. Wie spüre ich meinen Glauben, mein Vertrauen in Gott? Wofür möchte ich Gott in diesem Augenblick danken?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesu Vertrauen in das Wirken des lebendigen Gottes.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.