







26 Und wie es in den Tagen des Noach war, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein. 27 Die Menschen aßen und tranken und heirateten bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging; dann kam die Flut und vernichtete alle. 28 Und es wird ebenso sein, wie es in den Tagen des Lot war: Sie aßen und tranken, kauften und verkauften, pflanzten und bauten. 29 Aber an dem Tag, als Lot Sodom verließ, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete alle. 30 Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn offenbar werden wird. 31 Wer an jenem Tag auf dem Dach ist und seine Sachen im Haus hat, soll nicht hinabsteigen, um sie zu holen, und wer auf dem Feld ist, soll sich ebenfalls nicht zurückwenden. 32 Denkt an die Frau des Lot! 33 Wer sein Leben zu bewahren sucht, wird es verlieren; wer es dagegen verliert, wird es erhalten. 34 Ich sage euch: Von zwei Männern, die in dieser Nacht auf einem Bett liegen, wird der eine mitgenommen und der andere zurückgelassen. 35-36 Von zwei Frauen, die am selben Ort Getreide mahlen, wird die eine mitgenommen und die andere zurückgelassen. 37 Und sie antworteten und sprachen: Wo wird das geschehen, Herr? Er antwortete: Wo ein Leichnam ist, da sammeln sich auch die Geier.
«Chants de la prière à Taizé» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé Instrumental 1» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Ich spüre meinen Körper und nehme wahr, wie es mir in diesem Moment geht. Ich spüre, welche Bedürfnisse sich melden. Vielleicht ist mir bewusst, was ich an diesem Tag vorhabe, was meine Ziele, was die nächsten Schritte sind. In meiner Vorstellung folge ich Jesu Blick auf den Alltag der Menschen, wie sie die Erfüllung ihrer Bedürfnisse verfolgen, wie sie essen und trinken, kaufen und verkaufen, pflanzen, bauen, geschäftig sind. Plötzlich friert das Bild ein, alle Bewegung und Geschäftigkeit kommt zum Stillstand. Ich nehme wahr, wie Jesus mich ansieht. Er reicht mir die Hand. Ich verstehe: ich kann mich in diesem Moment entscheiden, mit Ihm zu gehen, alles andere loslassend.
(Reflexionsfrage 1)
Jesus sagt, «wer sein Leben verliert, wird es erhalten». Kann ich darin die Ermutigung hören, mich einzusetzen, das Meine beizutragen, dass Gottes Weltordnung sich verwirklicht?
(Reflexionsfrage 2)
Ich horche auf den seltsamen Vergleich Jesu mit den Geiern – «wenn ihr wissen wollt, wo ein Leichnam liegt, schaut, wo Raubvögel fliegen…». Welche «Zeichen der Zeit» nehme ich in meiner Wirklichkeit, meinem Alltag wahr?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesu Ermutigung, ohne Angst mein Leben zu wagen und es dadurch neu geschenkt zu bekommen.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.