





«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Venite exultemus» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
Im Februar bittet der Heilige Vater besonders für Kinder mit unheilbaren Krankheiten. Wir beten, dass die von unheilbaren Krankheiten betroffenen Kinder und ihre Familien die medizinische Betreuung und die notwendige Unterstützung erhalten, ohne je die Kraft und die Hoffnung zu verlieren.
Bei der Vesper zum Jubiläum des Trostes im Petersdom am 15. September 2025 sagte Papst Leo:
“Wo es Leid gibt, stellt sich unweigerlich die Frage: Warum all das Böse? Woher kommt es? Warum musste das ausgerechnet mir passieren? In seinen Bekenntnissen schreibt der heilige Augustinus: »Und ich forschte, woher das Übel [des Bösen] […] Was ist seine Wurzel, was sein Keim? […] Woher also stammt es, da doch Gott all das erschaffen hat, der Gute Gutes? […] Solche Gedanken wälzte ich unselig in meinem Innern […] Aber fest in meinem Herzen haftete der in der katholischen Kirche lebendige Glaube an Deinen „Gesalbten, unsern Herrn und Erlöser“. War er in vielem auch noch ungestalt und schwankte neben der gesatzten Lehre einher, so ließ doch mein Geist nicht mehr von ihm« (VII, 5).
Die Heilige Schrift bringt uns bei, wie wir vom Fragen zum Glauben kommen. Denn es gibt Fragen, die uns auf uns selbst zurückwerfen und uns innerlich und von der Realität abschneiden. Es gibt Gedanken, aus denen nichts entstehen kann. Wenn sie uns isolieren und zur Verzweiflung bringen, dann demütigen sie auch unsere Intelligenz. Besser ist es, wenn die Fragen, wie in den Psalmen, Protest, Klage, Beschwörung der Gerechtigkeit und des Friedens sind, die Gott uns versprochen hat.
Dann bauen wir eine Brücke zum Himmel, auch wenn er stumm zu sein scheint. In der Kirche suchen wir den offenen Himmel, der Jesus ist, Gottes Brücke zu uns. Es gibt einen Trost, der uns dann erreicht, wenn der Glaube, der uns „vage und schwankend“ wie ein Boot im Sturm erscheint, sich als „fest und stabil“ erweist.
Wo es Übel gibt, da müssen wir den Trost und die Tröstung suchen, die es überwinden und ihm keinen Raum lassen.
In der Kirche bedeutet das: niemals allein.
Den Kopf an eine Schulter zu legen, die dich tröstet, die mit dir weint und dir Kraft gibt, ist eine Medizin, auf die niemand verzichten kann, denn sie ist Zeichen der Liebe. Wo der Schmerz tief ist, muss die Hoffnung, die aus der Gemeinschaft entsteht, noch stärker sein. Und diese Hoffnung enttäuscht nicht.