Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich sitze mit den Jüngern versammelt um Jesus, der das Gleichnis vom Weinberg erzählt. Es ist eine Geschichte, die viele Bilder in mir entstehen lässt. Vor meinem inneren Auge male ich mir aus, wie der Gutsbesitzer den ganzen Tag über immer wieder hinausgeht, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuheuern. Ich achte auf die Mühsal der Arbeiter, welche durch die Arbeitszeit und die Hitze des Tages bestimmt wird. Auch den Moment der Auszahlung stelle ich mir vor, wie einer nach dem anderen den vereinbarten Denar bezieht.

(Reflexionsfrage 1)
Kann ich den Unmut der Arbeiter verstehen, die den ganzen Tag über geschuftet haben? Hätte ich ihnen mehr gegeben?

(Reflexionsfrage 2)
Was löst die Großzügigkeit des Gutsherrn in mir aus?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Frage des Gutsherrn, die er am Ende aufwirft: “Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin?”

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.