Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Es ist Nacht. Ich höre die Blätter rauschen, sonst ist es ganz still geworden um mich herum. Der Mond scheint mir den Weg, als ich von einer Stallung zur anderen gehe. Ich fühle mich etwas unsicher, versuche mir in Erinnerung zu rufen, was mein Chef tut, bevor die Nacht einbricht. Und wie er es tut. Versuche heute Abend hineinzuwachsen in die Verantwortung, die er übernimmt - für den Hof, die Angestellten, die Tiere. Ich habe ihn so oft beobachtet. Und versuche es heute Abend so gut wie möglich zu machen.

(Reflexionsfrage 1)
Kenne ich das Gefühl, dass Jesus sich verspätet. Kenne ich Situationen, in denen ich ungeduldig werde, vielleicht sogar wütend, weil ich mich im Stich gelassen fühle.

(Reflexionsfrage 2)
Kenne ich Situationen, in denen ich trotz der Überforderung versuchte, gut zu sein.
Kenne ich die Erfahrung, über mich hinauszuspringen, meinen Egoismus, meinen Stolz, meine Wut, - und gut zu sein zu mir selbst und den anderen.

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Beschreibung des treuen, seligen Knechts.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.