Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, in der Betrachtung Jesus zu begegnen. --- Ich nehme meinen Schultern wahr. Ich spüre ein Gewicht auf ihnen. Es zieht mich nach rechts weg. Ich muss mich mit aller Kraft dagegenstemmen. Es ist der Arm eines anderen Menschen, einer guten Freundin. Sie ist krank. Sie leidet. Lange schon. ---Ich habe von diesem Mann gehört. Was alles in seiner Nähe geschieht. Jesus soll er heißen. Ich weiß nicht recht. Doch ich spüre, dass unsere kleine Stadt ganz unruhig ist. Als ob sich unsere Herzen vereinen in einer Sehnsucht. Sie will unbedingt hin. Sie will es versuchen. Sie überzeugt mich. Ich nehme ihren Arm über meine Schulter. Wir gehen los. --- Wir sind nicht die ersten. Viele Menschen sind schon da. Ich lege sie vor mir ab. Meine Schulter entlastet sich. Sie ist aufgeregt. Ich bleibe hinter ihr stehen. Jesus kommt zu ihr. ---
Jesu Blick trifft mich. Seine Augen fragen mich: Und du? Was ist dein Gebrechen? Ich bin überfordert. Jesu Blick lässt mich nicht los.

(Reflexionsfrage 1)
Wen trage und lege ich heute vor Jesus?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die heilende Berührung Jesu.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.