Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, Jesus in der Betrachtung zu begegnen. --- Ich spüre einen kühlen Luftzug. Die Frische steht in Spannung zur Hitze, die ich über mir wahrnehme. Meine Hände sind gespannt, aber nicht verkrampft. Sie halten etwas fest. Ein Netz. --- Mit Schwung werfe ich das Netz ins Wasser. Das Boot gerät dadurch ins Wanken, aber ich fühle mich hier oben sicher. Mein Blick folgt dem Netz. In die Tiefe. In die Dunkelheit. --- Es fühlt sich so an, als ob ich mein Herz mit dort hinuntergeworfen hätte. Als ob sich alles in diesem Moment entscheidet. Ob ich jemals mein Herz und mein Leben zurückerhalte oder ob alles unumkehrbar verschwunden bleibt? --- Das Netz ruckt. Meine Hände packen zu. Ich ziehe. Ich reiße. Ich spüre eine neue Kraft in mir. Das Netz ist voll. Mehr als voll. Alles ist darin.

(Reflexionsfrage 1)
Was ist mein Boot, das Jesus zunächst benötigt, das ich dann zurücklassen könnte?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders das innere Umdenken Petri, doch hinauszufahren.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.