Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Das Boot ist längst draußen auf dem See. Nacht liegt über dem Wasser, und der Wind kommt von vorn. Die Jünger rudern, aber sie kommen kaum voran. Wellen schlagen gegen die Seite, Holz knarrt, Hände suchen Halt. Jesus ist nicht im Boot. Er ist auf dem Berg, allein im Gebet. Gerade diese Abwesenheit macht die Szene unruhig: Sie sind unterwegs, aber ohne ihn. Vielleicht beginnt Glaube manchmal genau so — nicht mit Nähe, sondern mit einer Nähe, die verborgen bleibt. Dann, in der dunkelsten Stunde, kommt er über das Wasser, also gerade über das hinweg, was ihnen Angst macht. Die Jünger erschrecken, weil Rettung nicht immer so aussieht, wie Menschen sie erwarten. Erst seine Stimme öffnet einen anderen Raum: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht. Und als Petrus später sinkt, kommt nicht zuerst eine Erklärung, sondern eine Hand.
(Reflexionsfrage 1)
Wo erlebe ich gerade Gegenwind - und merke, dass ich zwar weitergehe, aber innerlich müde werde?
(Reflexionsfrage 2)
Worauf richtet sich mein Blick stärker: auf den Wind, der mich erschreckt, oder auf die Stimme, die sagt: Fürchte dich nicht?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte auf den Moment, in dem Jesus zuerst die Hand ausstreckt - noch bevor er Petrus etwas erklärt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Das Boot ist längst draußen auf dem See. Nacht liegt über dem Wasser, und der Wind kommt von vorn. Die Jünger rudern, aber sie kommen kaum voran. Wellen schlagen gegen die Seite, Holz knarrt, Hände suchen Halt. Jesus ist nicht im Boot. Er ist auf dem Berg, allein im Gebet. Gerade diese Abwesenheit macht die Szene unruhig: Sie sind unterwegs, aber ohne ihn. Vielleicht beginnt Glaube manchmal genau so — nicht mit Nähe, sondern mit einer Nähe, die verborgen bleibt. Dann, in der dunkelsten Stunde, kommt er über das Wasser, also gerade über das hinweg, was ihnen Angst macht. Die Jünger erschrecken, weil Rettung nicht immer so aussieht, wie Menschen sie erwarten. Erst seine Stimme öffnet einen anderen Raum: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht. Und als Petrus später sinkt, kommt nicht zuerst eine Erklärung, sondern eine Hand.
(Reflexionsfrage 1)
Wo erlebe ich gerade Gegenwind - und merke, dass ich zwar weitergehe, aber innerlich müde werde?
(Reflexionsfrage 2)
Worauf richtet sich mein Blick stärker: auf den Wind, der mich erschreckt, oder auf die Stimme, die sagt: Fürchte dich nicht?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte auf den Moment, in dem Jesus zuerst die Hand ausstreckt - noch bevor er Petrus etwas erklärt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.