Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Ein Weizenkorn ist klein. Trocken liegt es zwischen den Fingern, hart, glatt und an einer Seite von einer feinen Furche durchzogen. Etwa sechs Millimeter Leben, unscheinbar genug, um übersehen zu werden. Was Besonderes sieht anders aus. Und doch spricht Jesus von ihm, als läge darin ein ganzes Leben verborgen. Solange es fest bleibt, bleibt es allein. Erst wenn es in die Erde fällt, wenn es seine geschlossene Form verliert, beginnt Frucht. Von außen sieht das wie Verlust aus: Etwas verschwindet, wird dunkel, entzieht sich dem Blick. Vielleicht ist das eine der schwersten Schulen des Glaubens: dass nicht alles, was unsichtbar wird, verloren ist. Jesus spricht nicht von Selbstvernichtung. Er spricht von einem Leben, das sich nicht krampfhaft in seiner kleinen Form bewahren muss. Von Hingabe, die nicht leer macht, sondern verwandelt. Von einem Loslassen, das im Dunkel beginnt und erst später seinen Namen findet.
(Reflexionsfrage 1)
Was halte ich fest, weil ich fürchte, ohne diese Rolle, dieses Bild oder ohne diese Sicherheit weniger zu sein?
(Reflexionsfrage 2)
Wo könnte ein kleines Loslassen nicht Verlust bedeuten, sondern der Anfang von Fruchtbarkeit sein?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte auf das kleine Weizenkorn - auf das, was unsichtbar wird und gerade so Leben hervorbringt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Ein Weizenkorn ist klein. Trocken liegt es zwischen den Fingern, hart, glatt und an einer Seite von einer feinen Furche durchzogen. Etwa sechs Millimeter Leben, unscheinbar genug, um übersehen zu werden. Was Besonderes sieht anders aus. Und doch spricht Jesus von ihm, als läge darin ein ganzes Leben verborgen. Solange es fest bleibt, bleibt es allein. Erst wenn es in die Erde fällt, wenn es seine geschlossene Form verliert, beginnt Frucht. Von außen sieht das wie Verlust aus: Etwas verschwindet, wird dunkel, entzieht sich dem Blick. Vielleicht ist das eine der schwersten Schulen des Glaubens: dass nicht alles, was unsichtbar wird, verloren ist. Jesus spricht nicht von Selbstvernichtung. Er spricht von einem Leben, das sich nicht krampfhaft in seiner kleinen Form bewahren muss. Von Hingabe, die nicht leer macht, sondern verwandelt. Von einem Loslassen, das im Dunkel beginnt und erst später seinen Namen findet.
(Reflexionsfrage 1)
Was halte ich fest, weil ich fürchte, ohne diese Rolle, dieses Bild oder ohne diese Sicherheit weniger zu sein?
(Reflexionsfrage 2)
Wo könnte ein kleines Loslassen nicht Verlust bedeuten, sondern der Anfang von Fruchtbarkeit sein?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte auf das kleine Weizenkorn - auf das, was unsichtbar wird und gerade so Leben hervorbringt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.