Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Petrus möchte wissen, wie weit Vergebung gehen muss. Bis zu siebenmal? Das klingt schon großzügig. Vielleicht steckt darin auch der Wunsch, endlich eine Grenze zu kennen: Irgendwann muss es doch genug sein. Jesus öffnet den Raum weiter: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal. Dann erzählt er von einer ungeheuren Schuld, die erlassen wird, und von einer kleinen Schuld, die hart eingefordert wird. Die Geschichte ist unbequem, weil sie eine Wahrheit freilegt: Ein Mensch kann selbst vom Erbarmen leben und doch unbarmherzig bleiben. Vergebung ist hier kein Gefühl auf Knopfdruck, keine fromme Glättung der Wunde. Sie ist die Frage, ob das Erbarmen, das mich am Leben hält, in mir endet — oder durch mich hindurch weitergehen darf.
(Reflexionsfrage 1)
Wo rechne ich innerlich immer wieder nach, was mir jemand schuldet - vielleicht mit Recht, aber ohne Frieden?
(Reflexionsfrage 2)
Welche erfahrene Nachsicht, welche geschenkte Geduld könnte mich heute barmherziger machen, ohne die Wahrheit zu verleugnen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte auf den Unterschied zwischen empfangenem Erbarmen und verweigerter Barmherzigkeit.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Petrus möchte wissen, wie weit Vergebung gehen muss. Bis zu siebenmal? Das klingt schon großzügig. Vielleicht steckt darin auch der Wunsch, endlich eine Grenze zu kennen: Irgendwann muss es doch genug sein. Jesus öffnet den Raum weiter: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal. Dann erzählt er von einer ungeheuren Schuld, die erlassen wird, und von einer kleinen Schuld, die hart eingefordert wird. Die Geschichte ist unbequem, weil sie eine Wahrheit freilegt: Ein Mensch kann selbst vom Erbarmen leben und doch unbarmherzig bleiben. Vergebung ist hier kein Gefühl auf Knopfdruck, keine fromme Glättung der Wunde. Sie ist die Frage, ob das Erbarmen, das mich am Leben hält, in mir endet — oder durch mich hindurch weitergehen darf.
(Reflexionsfrage 1)
Wo rechne ich innerlich immer wieder nach, was mir jemand schuldet - vielleicht mit Recht, aber ohne Frieden?
(Reflexionsfrage 2)
Welche erfahrene Nachsicht, welche geschenkte Geduld könnte mich heute barmherziger machen, ohne die Wahrheit zu verleugnen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte auf den Unterschied zwischen empfangenem Erbarmen und verweigerter Barmherzigkeit.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.