Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, dass ich in der Betrachtung Jesus begegnen werde. --- Ich nehme vor meinen Augen einen weiten Platz war, der noch ins Dunkel getaucht ist. Ich spüre, dass verschiedene Personen anwesend sind, aber ich erkenne sie noch nicht. Erst langsam legt sich Licht über die Szenerie. Ein Mann im langen Gewand und mit einem Tuch über seinem Kopf steht in der Mitte. Einige andere stehen im Halbkreis drumherum. --- Einer aus von jenen öffnet den Mund. Mit einer lieblichen Stimme höre ich ihn sprechen: “Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?” Zugleich zieht es mir mein Herz zusammen, da mich die böse Absicht des Pharisäers übermannt. --- Der Mann in der Mitte nimmt langsam sein Tuch vom Kopf, legt es sich um die Schultern und schaut dem Mann in die Augen. Nun erkenne ich ihn auch genau: Es ist Jesus. Auch sein Mund öffnet sich nun. --- Durch seine Worte weitet sich mein Herz, wird meine Seele leicht und mein Denken findet freie Bahn. Doch nicht nur das: Ich spüre, wie der Funken der Liebe tief in meiner Mitte erstrahlt und die Menschen, die mir nahestehen, und auch mich selbst in neues Licht taucht. --- Ich schließe meine Augen und genieße dieses Licht.

(Reflexionsfrage 1)
Welches Gebot ist mir im Alltag das wichtigste?

(Reflexionsfrage 2)
Welchem Gesetz fühle ich mich besonders verpflichtet?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Pause, bevor Jesus zum ebenso wichtigen zweiten Gebot anhebt.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.