Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich nehme wahr, wie ich da bin, wie ich atme, und was mich in diesem Moment bewegt. Ich vergegenwärtige mir, wie Jesus zu den versammelten Menschen spricht stelle mir die Szene vor, die Jesus erwähnt: ich sehe die Kinder in ihrer Auseinandersetzung. Ohne sich ein Blatt vor den Mund zu nehmen, werfen sie einander vor, was sie enttäuscht: ihr spielt nicht richtig mit! Ihr merkt nicht, was dran ist! So macht das keinen Spaß mit euch. Jesus erwähnt den Täufer und Propheten Johannes, der die Menschen zur Umkehr aufrief. Seine Sicht, was dran ist – dass das Reich Gottes nahe ist, dass man nicht einfach weiter machen kann, wie bisher! – ist offenbar nicht nachvollziehbar für die Menschen, die seine Lebensweise befremdlich finden. Jesus selbst geht es ähnlich: Er verkündet, dass Gott die Menschen retten will, und wendet sich Menschen zu, die Hilfe brauchen – das kommt bei manchen nicht gut an.

(Reflexionsfrage 1)
Ich lasse auf mich wirken, wie Jesus zu den Menschen spricht, deren Situation er kennt. Wie würde er auf unsere heutige Situation schauen?

(Reflexionsfrage 2)
Verstehe ich, wozu Jesus mich einlädt? Schlägt er mir womöglich Anderes vor als, was ringsum «gespielt wird»?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesu Klarheit und Vertrauen: die Weisheit wird Recht bekommen – das Wirken Gottes wird sich durchsetzen.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.