Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich stehe in einer gemischten Menge um Jesus herum. Neben mir drängen sich Zöllner und Leute mit zweifelhaftem Ruf. Sie hören ihm gespannt zu. Etwas abseits stehen Pharisäer und Schriftgelehrte. Ich höre ihr empörtes Murren: Mit solchen Leuten gibt er sich ab! Jesus lässt sich nicht beirren. Er beginnt zu erzählen, von einem Hirten, der ein einziges Schaf sucht, und von einer Frau, die ihr ganzes Haus fegt für eine einzige Münze. Während er spricht, schaue ich in die Gesichter um mich herum und frage mich, wer sich hier gefunden fühlt und wer sich ärgert.

(Reflexionsfrage 1)
Habe ich schon einmal erlebt, dass mir jemand nachgegangen ist, als ich mich verloren oder abgehängt gefühlt habe? Wie war das für mich?

(Reflexionsfrage 2)
Über wen würde ich mich insgeheim ärgern, wenn Gott ihm mit so viel Freude nachginge? Was zeigt mir das über mein Bild von Gott?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Freude, die in beiden Gleichnissen aufbricht, sobald das Verlorene gefunden ist.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.