Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Auf den ersten Blick ein einsichtiges Gleichnis Jesu mit einer kurzen Moral:
Die gottgeschenkten Fähigkeiten bitte nutzen, sonst droht Strafe!
Und nicht wenige religiöse Menschen quälen sich damit ab, ob sie ihre gottgeschenkten Fähigkeiten ausreichend einsetzen.
Auf den zweiten Blick ist das Gleichnis Jesu trickreich. Denn der Mann, der da horrende Geldsummen verteilt, hat es in sich. Er hat den mafiösen Charakter, den ihm der dritte Diener bescheinigt und den er gelassen bestätigt. Zudem scheint er auch gut zu wissen, wer von seiner Art ist! Denn die beiden ersten Diener müssen ebenso skrupellos mit Geld hantieren, sonst hätten sie das übergebene Kapital nicht in der Kürze der Zeit verdoppeln können! Es sind Summen, die redlich arbeitende Menschen nicht einmal auf ihr ganzes Leben geblickt erwirtschaften könnten.
Fazit: Jesus kann uns auch einen unmoralischen Helden vor Augen stellen, wenn es um den rechten Einsatz für das Reich Gottes geht. Denn vor dem Horizont des Reiches Gottes erzählt Jesus dieses Gleichnis und nicht, um bürgerliche Moral zu stärken.
Jesus hebt manchmal hervor, dass das Reich Gottes unaufhaltsam wächst und dass selbst Widerstände es nicht aufhalten können. Manchmal will er betonen, dass wir mit Blick auf das Reich Gottes mit großer Entschlossenheit handeln sollen, dass es unseren ganzen, ungeteilten Einsatz braucht und es kein Zaudern und Zögern verträgt.
So wie im heutigen Gleichnis, dass seine ersten Hörer, die in ihrer Währung wussten, wieviel Geld man in welcher Zeit redlich erwirtschaften kann, überrascht haben dürfte!
(Reflexionsfrage 1)
Ich bitte Jesus um die Gnade, im rechten Augenblick mich ganz für das Reich Gottes einzusetzen.
(Reflexionsfrage 2)
Ermutigt von Jesus, ganzen Einsatz für das Reich Gottes zu zeigen, überlege ich, welche Fähigkeiten und Talente ich in das Reich Gottes einbringen darf?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Einladung zum Freudenfest, die an die ersten beiden Diener ergeht, die entschlossen handeln.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Auf den ersten Blick ein einsichtiges Gleichnis Jesu mit einer kurzen Moral:
Die gottgeschenkten Fähigkeiten bitte nutzen, sonst droht Strafe!
Und nicht wenige religiöse Menschen quälen sich damit ab, ob sie ihre gottgeschenkten Fähigkeiten ausreichend einsetzen.
Auf den zweiten Blick ist das Gleichnis Jesu trickreich. Denn der Mann, der da horrende Geldsummen verteilt, hat es in sich. Er hat den mafiösen Charakter, den ihm der dritte Diener bescheinigt und den er gelassen bestätigt. Zudem scheint er auch gut zu wissen, wer von seiner Art ist! Denn die beiden ersten Diener müssen ebenso skrupellos mit Geld hantieren, sonst hätten sie das übergebene Kapital nicht in der Kürze der Zeit verdoppeln können! Es sind Summen, die redlich arbeitende Menschen nicht einmal auf ihr ganzes Leben geblickt erwirtschaften könnten.
Fazit: Jesus kann uns auch einen unmoralischen Helden vor Augen stellen, wenn es um den rechten Einsatz für das Reich Gottes geht. Denn vor dem Horizont des Reiches Gottes erzählt Jesus dieses Gleichnis und nicht, um bürgerliche Moral zu stärken.
Jesus hebt manchmal hervor, dass das Reich Gottes unaufhaltsam wächst und dass selbst Widerstände es nicht aufhalten können. Manchmal will er betonen, dass wir mit Blick auf das Reich Gottes mit großer Entschlossenheit handeln sollen, dass es unseren ganzen, ungeteilten Einsatz braucht und es kein Zaudern und Zögern verträgt.
So wie im heutigen Gleichnis, dass seine ersten Hörer, die in ihrer Währung wussten, wieviel Geld man in welcher Zeit redlich erwirtschaften kann, überrascht haben dürfte!
(Reflexionsfrage 1)
Ich bitte Jesus um die Gnade, im rechten Augenblick mich ganz für das Reich Gottes einzusetzen.
(Reflexionsfrage 2)
Ermutigt von Jesus, ganzen Einsatz für das Reich Gottes zu zeigen, überlege ich, welche Fähigkeiten und Talente ich in das Reich Gottes einbringen darf?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Einladung zum Freudenfest, die an die ersten beiden Diener ergeht, die entschlossen handeln.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.