Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Die Herbstsonne strahl über die Felder, auf denen eine reiche Ernte steht. Der Wind weht leicht und mit dem Besitzer schaue ich gemeinsam auf die Ernte. Dankbarkeit und Stolz sind spürbar. Aber auch die Frage, wie diese Gefühle, dieser Besitz, diese Sorglosigkeit festgehalten werden kann. Größere Scheunen braucht es – dann reicht es auch für den Lebensabend. Dann habe ich ausgesorgt und kann genießen. Doch das Leben spielt manchmal anders: “Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben zurückfordern.”

(Reflexionsfrage 1)
Was hilft mir, im Heute, im Jetzt zu leben? Welche Sorge hindert mich daran?

(Reflexionsfrage 2)
Woran kann ich mich heute – nicht erst morgen – bereits freuen und Gott dafür danken?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Unterschied zwischen der Sicherheit aus dem Besitz und der Sicherheit aus Gott.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.