Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Im gegenwärtigen Moment spüre ich, wie ich da bin. Ich nehme mir Zeit, anzukommen. Vielleicht ahne ich mit dem Ein- und Ausatmen meinen Herzschlag, oder kann ihn sogar wahrnehmen. Ich spüre, wie ich jetzt da bin und höre Jesu Stimme. Er erzählt von den Vorbereitungen auf eine Hochzeit. Es soll auf dem Fest einen Fackelzug geben. Ich zoome heran an die festlich gekleideten jungen Frauen, von denen Jesus spricht. Sie machen sich zum Aufbruch bereit. Ich sehe ihre Bewegungen, nehme ihre Stimmung wahr, und spüre die Aufmerksamkeit für ihre Vorbereitungen. An der Wand lehnen ihre Fackeln: ich sehe mir eine genauer an und erkenne in dem Gefäß auf der Holzstange ein Stück Stoff, steif und glänzend von Öl und Kiefernharz. Einmal angezündet, wird es lange hell brennen. Ich sehe, wie eine der Frauen Olivenöl in einen kleinen Krug gießt und ihn sorgsam mit einem Korken verschließt, um ihn einzupacken. Sie reicht die große Öl-Amphore in der Runde weiter. Als alle bereit sind, hält eine von ihnen einen Span in den Lehmofen und entzündet mit der Flamme eine Fackel nach der anderen. Ich nehme die Wärme wahr und sehe das Licht auf den Gesichtern. Die Frauen wenden sich zur Tür und gehen hinaus in die beginnende Dämmerung.
(Reflexionsfrage 1)
Jesus lädt ein, das Gefühl der Erwartung und Vorfreude nahekommen zu lassen. In welcher Begegnung, oder Herausforderung, möchte ich heute ganz da sein – mit allen Sinnen „leuchten“ –?
(Reflexionsfrage 2)
Die Fackel kann nur brennen, wenn sie mit genug Öl getränkt ist. Was macht es mir leicht, meine Energie und Aufmerksamkeit zu schenken? Was lässt mich leuchten?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf… die Erwartung der Begegnung und die Hoffnung auf ihr Gelingen.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Im gegenwärtigen Moment spüre ich, wie ich da bin. Ich nehme mir Zeit, anzukommen. Vielleicht ahne ich mit dem Ein- und Ausatmen meinen Herzschlag, oder kann ihn sogar wahrnehmen. Ich spüre, wie ich jetzt da bin und höre Jesu Stimme. Er erzählt von den Vorbereitungen auf eine Hochzeit. Es soll auf dem Fest einen Fackelzug geben. Ich zoome heran an die festlich gekleideten jungen Frauen, von denen Jesus spricht. Sie machen sich zum Aufbruch bereit. Ich sehe ihre Bewegungen, nehme ihre Stimmung wahr, und spüre die Aufmerksamkeit für ihre Vorbereitungen. An der Wand lehnen ihre Fackeln: ich sehe mir eine genauer an und erkenne in dem Gefäß auf der Holzstange ein Stück Stoff, steif und glänzend von Öl und Kiefernharz. Einmal angezündet, wird es lange hell brennen. Ich sehe, wie eine der Frauen Olivenöl in einen kleinen Krug gießt und ihn sorgsam mit einem Korken verschließt, um ihn einzupacken. Sie reicht die große Öl-Amphore in der Runde weiter. Als alle bereit sind, hält eine von ihnen einen Span in den Lehmofen und entzündet mit der Flamme eine Fackel nach der anderen. Ich nehme die Wärme wahr und sehe das Licht auf den Gesichtern. Die Frauen wenden sich zur Tür und gehen hinaus in die beginnende Dämmerung.
(Reflexionsfrage 1)
Jesus lädt ein, das Gefühl der Erwartung und Vorfreude nahekommen zu lassen. In welcher Begegnung, oder Herausforderung, möchte ich heute ganz da sein – mit allen Sinnen „leuchten“ –?
(Reflexionsfrage 2)
Die Fackel kann nur brennen, wenn sie mit genug Öl getränkt ist. Was macht es mir leicht, meine Energie und Aufmerksamkeit zu schenken? Was lässt mich leuchten?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf… die Erwartung der Begegnung und die Hoffnung auf ihr Gelingen.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.