Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich spüre mein Da-Sein in diesem gegenwärtigen Moment. Ich nehme die Umgebung wahr, den Untergrund und meine Haltung, spüre mein Atmen und horche nach innen, ob ich eine bestimmte Sehnsucht spüre. In meiner Vorstellung sehe ich Jesus im Kreis der Männer und Frauen, die ihm nachfolgen, und andere Menschen, die mit ihm im Gespräch sind. Es geht um das Anbrechen des Reiches Gottes – um das Wirken von Gottes Weltordnung. Ich höre zu, wie Jesus einigen Pharisäern antwortet: „Ihr wollt das Reich Gottes sehen und verstehen? Das geht nicht, und es wäre zu wenig. Gottes Weltordnung kann niemand beobachten, aber jeder kann sie leben. Habt keine Angst es zu verpassen: ihr werdet Gott erfahren wie ein Leuchten von einem Ende des Himmels zum anderen.“

(Reflexionsfrage 1)
Wünsche ich mir manchmal Zeichen, um sicher zu sein, dass ich auf dem richtigen Weg bin? Wie leicht gelingt es mir, meine „Orakel“ loszulassen – und mein Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen?

(Reflexionsfrage 2)
Jesus scheint sicher zu sein, dass uns die endgültige Gotteserfahrung zugesagt ist und, dass sie geschehen wird, obwohl der Menschensohn leiden, ja, vernichtet werden wird. Kann ich nahekommen lassen, wie anders, wie weit jenseits unserer Vorstellung die Begegnung mit Gott sein muss, die Jesus meint?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesu Zusage, dass Gottes Weltordnung „mitten unter uns“, für alle erreichbar und lebbar ist.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.