Begleittext
Herr, zeige mir den Weg und mach mich bereit, ihn zu gehen. Diese Worte der Heiligen Birgitta von Schweden können mir helfen, zu beten. Es ist die Aufgabe eines Erziehers, einer Lehrerin, Menschen den Weg zu zeigen, ihnen zu helfen, den eigenen Weg zu finden. Christus selbst ist unser Lehrer und Erzieher, der uns auf den weg zum Leben führt.
Verbunden mit dem Päpstlichen Werk für geistliche Berufe und allen Menschen, die einfach beten, beginne ich mein Gebet im Namen des Vaters und des Sohnes, und des Heiligen Geistes. Amen.
Fast 60-mal wird Jesus in den Evangelien als ‚Lehrer‘ bezeichnet – es ist eine der drei häufigsten Anreden für ihn. Doch Jesus war kein Lehrer im herkömmlichen Sinne. Er war nicht belehrend oder distanziert, sondern jemand, der mit seinen Jüngern unterwegs war, der Gleichnisse erzählte, die aus dem Leben gegriffen waren, und der das, was er lehrte, selbst lebte. Er lehrte nicht nur mit Worten, sondern auch mit seinen Taten.
Im Evangelium zeigt uns Jesus eine andere Facette seines Wesens: ‚Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.‘ Jesus macht sich klein wie ein Kind. Vielleicht war gerade diese Haltung der Grund, warum er ein so guter Lehrer war: Er war neugierig, offen für Beziehungen und voller Vertrauen – Eigenschaften, die auch
ein Kind auszeichnen.
Am Gebetstag um Berufungen im Oktober, denken wir besonders an die Berufung von Erzieherinnen, Erziehern. Lehrerinnen und Lehrern. Sie sind dazu berufen, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch Vorbilder zu sein und Beziehungen zu gestalten – so wie Jesus es war. Wenn wir beten, dass Gott Menschen in diese wichtigen Berufe ruft, tun wir das in dem Bewusstsein, dass Gott selbst beides geworden ist: Kind und Lehrer. Mögen wir in ihm das Vorbild finden, das wir brauchen.
Fürbitten
Im Gebet wenden wir uns an Christus, der ein offenes Ohr für unsere Anliegen und Nöte hat:
- Lass die Erzieher und Lehrer in jedem Kind dich erkennen und ihnen mit Geduld, Liebe und Respekt begegnen.
- Lass die Erzieher und Lehrer mit offenem Herzen am Leben der Kinder Anteil nehmen, damit sie nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Vertrauen und Geborgenheit schenken.
- Ermutige die Erzieher und Lehrer in Zeiten von Kritik und Undankbarkeit und lass sie die Würde und den Wert ihres Dienstes erkennen. Stärke die Wertschätzung ihres Einsatzes in unserer Gesellschaft.
- Stärke die Eltern in ihrem Erziehungs- und Lehrauftrag. Lass sie die Berufung ihrer Kinder fördern.
- Vergilt allen verstorbenen Erziehern und Lehrern ihren treuen Dienst und nimm sie auf in deine himmlische Gegenwart, wo sie die Früchte ihrer Arbeit schauen dürfen.
Das Jahresgebet 2026
Wir beugen die Knie vor dir, unserem Schöpfer,
der du ein Freund bist von allem, was lebt.
Wandle unsere Armut durch deinen Reichtum, und lass unseren Glauben
an Kraft und Stärke zunehmen.
A: Ewiger Christus, Hirt deiner Kirche, wohne Du in unseren Herzen.
In deiner Liebe verwurzelt und allein auf sie gegründet,
lass uns deiner Zuwendung vertrauen, die ohne Maß ist
und alle Erkenntnis übersteigt.
Der du in uns viel mehr tun kannst,
als wir erbitten oder uns ausdenken können, lass uns dich in allen Generationen
anbeten und verherrlichen.
Vor hundert Jahren hast du dir unsere Gebetsgemeinschaft geformt. In dankbarer Freude preisen wir deine Güte und Treue.
A: Ewiger Christus, Hirt deiner Kirche, …
Wir rufen zu dir in liebender Sorge um dein Volk, dem du Hirten versprochen hast.
Die Not ist groß,
Glaube und Frieden schwinden. Erwecke Frauen und Männer als Diener deiner Kirche.
Entzünde in vielen jungen Menschen den Wunsch, in allem dich zu suchen und zu lieben.
A: Ewiger Christus, Hirt deiner Kirche, …
Du selbst formst das Lob unserer Münder und Herzen, und es ist unsere Freude, dass wir dir danken dürfen. Segne dein Volk,
segne alle die in deinem Dienst stehen und lass uns dich preisen,
bis wir dich schauen in Ewigkeit. Amen.
A: Ewiger Christus, Hirt deiner Kirche, …
Verbunden mit dem Päpstlichen Werk für geistliche Berufe und allen Menschen, die einfach beten, beginne ich mein Gebet im Namen des Vaters und des Sohnes, und des Heiligen Geistes. Amen.
Fast 60-mal wird Jesus in den Evangelien als ‚Lehrer‘ bezeichnet – es ist eine der drei häufigsten Anreden für ihn. Doch Jesus war kein Lehrer im herkömmlichen Sinne. Er war nicht belehrend oder distanziert, sondern jemand, der mit seinen Jüngern unterwegs war, der Gleichnisse erzählte, die aus dem Leben gegriffen waren, und der das, was er lehrte, selbst lebte. Er lehrte nicht nur mit Worten, sondern auch mit seinen Taten.
Im Evangelium zeigt uns Jesus eine andere Facette seines Wesens: ‚Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.‘ Jesus macht sich klein wie ein Kind. Vielleicht war gerade diese Haltung der Grund, warum er ein so guter Lehrer war: Er war neugierig, offen für Beziehungen und voller Vertrauen – Eigenschaften, die auch
ein Kind auszeichnen.
Am Gebetstag um Berufungen im Oktober, denken wir besonders an die Berufung von Erzieherinnen, Erziehern. Lehrerinnen und Lehrern. Sie sind dazu berufen, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch Vorbilder zu sein und Beziehungen zu gestalten – so wie Jesus es war. Wenn wir beten, dass Gott Menschen in diese wichtigen Berufe ruft, tun wir das in dem Bewusstsein, dass Gott selbst beides geworden ist: Kind und Lehrer. Mögen wir in ihm das Vorbild finden, das wir brauchen.
Fürbitten
Im Gebet wenden wir uns an Christus, der ein offenes Ohr für unsere Anliegen und Nöte hat:
- Lass die Erzieher und Lehrer in jedem Kind dich erkennen und ihnen mit Geduld, Liebe und Respekt begegnen.
- Lass die Erzieher und Lehrer mit offenem Herzen am Leben der Kinder Anteil nehmen, damit sie nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Vertrauen und Geborgenheit schenken.
- Ermutige die Erzieher und Lehrer in Zeiten von Kritik und Undankbarkeit und lass sie die Würde und den Wert ihres Dienstes erkennen. Stärke die Wertschätzung ihres Einsatzes in unserer Gesellschaft.
- Stärke die Eltern in ihrem Erziehungs- und Lehrauftrag. Lass sie die Berufung ihrer Kinder fördern.
- Vergilt allen verstorbenen Erziehern und Lehrern ihren treuen Dienst und nimm sie auf in deine himmlische Gegenwart, wo sie die Früchte ihrer Arbeit schauen dürfen.
Das Jahresgebet 2026
Wir beugen die Knie vor dir, unserem Schöpfer,
der du ein Freund bist von allem, was lebt.
Wandle unsere Armut durch deinen Reichtum, und lass unseren Glauben
an Kraft und Stärke zunehmen.
A: Ewiger Christus, Hirt deiner Kirche, wohne Du in unseren Herzen.
In deiner Liebe verwurzelt und allein auf sie gegründet,
lass uns deiner Zuwendung vertrauen, die ohne Maß ist
und alle Erkenntnis übersteigt.
Der du in uns viel mehr tun kannst,
als wir erbitten oder uns ausdenken können, lass uns dich in allen Generationen
anbeten und verherrlichen.
Vor hundert Jahren hast du dir unsere Gebetsgemeinschaft geformt. In dankbarer Freude preisen wir deine Güte und Treue.
A: Ewiger Christus, Hirt deiner Kirche, …
Wir rufen zu dir in liebender Sorge um dein Volk, dem du Hirten versprochen hast.
Die Not ist groß,
Glaube und Frieden schwinden. Erwecke Frauen und Männer als Diener deiner Kirche.
Entzünde in vielen jungen Menschen den Wunsch, in allem dich zu suchen und zu lieben.
A: Ewiger Christus, Hirt deiner Kirche, …
Du selbst formst das Lob unserer Münder und Herzen, und es ist unsere Freude, dass wir dir danken dürfen. Segne dein Volk,
segne alle die in deinem Dienst stehen und lass uns dich preisen,
bis wir dich schauen in Ewigkeit. Amen.
A: Ewiger Christus, Hirt deiner Kirche, …