Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Zu Beginn der Lesung fallen viele Namen von Landschaften und Orten: Galiläa, Judäa, Jerusalem, Kana, Kafarnaum. Jesus ist unterwegs, er beginnt sein öffentliches Wirken im Johannes-Evangelium und tritt seine Sendung an. Um sich als Messias, als Sohn Gottes, auszuweisen, wirkt Jesus im Johannes-Evangelium sieben Zeichen oder Wunder.
Das erste Zeichen war das Weinwunder auf der Hochzeit zu Kana. Auf dem Fest drohte der Wein auszugehen. Maria, die auch eingeladen war, bemerkt dies zuerst und gibt Jesus einen Hinweis. Jesus weist seine Mutter ab, hilft dann aber doch und verwandelt Wasser in exzellenten Wein.
Bei seinem zweiten Zeichen, die heutige Lesung, heilt Jesus ein totkrankes Kind. Wiederum kommt Jesus der Bitte des verzweifelten Vaters, sein Kind zu heilen, Jesus nicht sofort nach. Er erwidert dem Vater: “Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht!”, verrät aber gleich darauf, dass er der Bitte schon nachgekommen ist und das Kind wohl auf ist. Der Vater macht sich vertrauensvoll auf den Heimweg und wird nicht enttäuscht.
Zweimal “Happy End”, Menschen wurde geholfen. Das macht es mir leichter, Jesus zu verstehen und zuzugestehen, dass er nicht nur der “Wunderwunscherfüller” sein will.

(Reflexionsfrage 1)
Wo stehe ich in meinem Glaubensleben? Muss mich Gott noch durch Wunder von sich überzeugen oder schenke ich ihm bereits ohne spektakuläre Ereignisse Vertrauen?

(Reflexionsfrage 2)
“Happy End”, letztlich wird alles gut. Ich bitte Gott, in diesem Vertrauen durch das Leben gehen zu können.

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf…. Das “Happy End” der Geschichte