Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich stelle mir zwei Menschen vor, die füreinander beste Freunde sind. Ihre Beziehung ist über Jahre hin gewachsen. Heute kennen sie sich so gut, dass es nicht viele Worte zwischen ihnen braucht. Sie teilen gemeinsame Interessen und Anliegen. Sie unternehmen vieles miteinander. Sie arbeiten zusammen. Sie verstehen sich, selbst wenn sie nicht immer einer Meinung sind. Sie vertrauen einander und verlassen sich aufeinander. Sie sind füreinander da und helfen sich gegenseitig. Jeder würde für den andern das letzte Hemd geben.

Gott ist ein „Freund des Lebens“ (Weish 11,26) – auch ein Freund meines Lebens. Gottes Freundschaft zur mir nimmt Gestalt an in Jesus, der für mich alles gibt (Joh 15,13).

(Reflexionsfrage 1)

Wie verändert es mein Beten, wenn ich mir vor Augen halte, dass ich im Gebet mit einem Freund zusammen bin – dem besten, den ich mir denken kann?

(Reflexionsfrage 2)

Gott will mir im Gebet seinen Geist schenken – seine Lebenskraft, seine Liebe, sein Licht. Was bedeutet mir dieses Geschenk?

(Vorbereitung zweites Hören)

Ich höre die Lesung ein zweites Mal und beachte besonders das Bild einer Tür, die sich für mich öffnet.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.