Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich stelle mir vor, ich bin auf einer Hochzeit. Es ist ein fröhliches Fest. Das Brautpaar hat Verwandte und gute Freunde versammelt, alle freuen sich mit den beiden. Es wird gelacht, gegessen und getrunken. Es ist ein Moment der ungefilterten Freude. Dann betrachte ich das Brautpaar und ahne die dunkleren Stunden in ihrem Leben – wird einer der Partner erkranken, werden die Kinder Sorgen machen, wird die Welt eines Tages ein noch schwierigerer Ort zum Leben. Ich ahne die Tränen und die Angst, die die Brautleute durchleben werden. Und weiß umso mehr, dass heute ein Tag zum Feiern ist.

(Reflexionsfrage 1)
Wann habe ich zuletzt Freude empfunden. Wann habe ich mich zuletzt einfach gefreut. - und damit das Dunkel etwas heller gemacht.

(Reflexionsfrage 2)
Jesus möchte, dass wir uns freuen. Das ist seine Mission: Dass unsere Freude vollkommen ist. Wann hat mir mein Glaube einen Weg geebnet, zu echter Freude?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das “Neue” in Jesu Botschaft, in der Traurigkeit UND Freude Platz haben.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.