Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Wie aus der Vogelperspektive betrachte ich eine Landkarte. Von verschiedenen Punkten sehe ich Menschen aufbrechen. Sie bewegen sich auf den See von Galiläa zu. Ich zoome etwas heran, sehe Alte und Junge, Lahme und Blinde, Starke und Schwache, scheinbar selbstbewusste und unsicherer, hochgebildete und ganz einfache Leute. Ich schaue noch etwas genauer hin und sehe in die Gesichter der Menschen: Ich sehe Hoffnung darin. Eine Hoffnung, getröstet zu werden. Hoffnung auf Zuspruch, ein gutes Wort. Hoffnung auf Gemeinschaft und Frieden. Hoffnung auf Zukunft, einen Sinn im Leben. Hoffnung auf Heilung, auf Heil.

(Reflexionsfrage 1)
Welche Hoffnung trage ich in mir?

(Reflexionsfrage 2)
Welche Hoffnung scheint in mir gefährdet, beinahe verloschen. Ich trage auch die kleine Flamme zu Jesus.

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Wunsch der Menschen, Jesus zu berühren - Gott im eigenen Leben zu spüren.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.