Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Wieder spielt eine Begebenheit am See von Galiläa, im Evangelium sogar Meer, genannt. Es ist geschickt von Jesus: Um möglichst viele Menschen der großen Volksmenge, die herbeigeströmt ist, um ihn zu hören, erreichen zu können, nutzt er ein Boot, gleichsam als eine “Predigtkanzel” auf dem See. Seine Predigt scheint leicht. Sie ist aus dem Alltag der Zuhörenden gegriffen. Das fruchtbare Land um den See von Galiläa ist das Zuhause vieler Bauern. Die Arbeit eines Sämanns ist ihnen vertraut. Vielleicht ist überraschend mit welcher Großzügigkeit der Sämann an sein Werk geht. Er scheint gar nicht darauf zu achten, wohin das Saatgut fällt, ob auf guten, fruchtbaren Boden oder auf schlechten, steinigen, dornigen Boden, wo Wachstum nicht möglich ist. Die Jünger Jesu brauchen jedenfalls eine Nachhilfestunde und Jesus gewährt sie ihnen. Ich bleibe jedoch zunächst beim Bild des unbekümmerten Sämanns, der großzügig und schwungvoll sein Saatgut auswirft und lasse es auf mich wirken.
(Reflexionsfrage 1)
Der großzügige Sämann, ein Bild für Gott. Gott investiert großzügig in mich, er knausert nicht. Er will, dass ich Frucht bringe. Mein Wachstum ist ihm wichtiger als seine Verluste. Er investiert in mich, er wünscht mir einen reichen Ertrag, eine gute Ernte. Gott ist großzügig und wohlwollend, ich öffne mein Herz für diese Zusage und lasse die Worte in mir nachklingen: Gott, ist großzügig und wohlwollend.
(Reflexionsfrage 2)
Die Jünger beschäftigt die Frage, warum nicht alle zum Glauben finden, ob Unglaube gar der Wille Gottes sein kann? Nein, Unglaube ist gewiss nicht der Wille Gottes.! Doch Glauben wird nicht über eine wasserdichte Argumentation erzeugt. Er bleibt Geheimnis und Geschenk Gottes. Unsere Sorge muss nicht die Gewinnsteigerung Gottes sein, sondern das Staunen über das Geschenk des Glaubens und seine dankbare Annahme!
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf… die Worte Jesu: “Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben”. Gott traut mir Glauben zu! Ich nehme die Worte Jesu als ein Geschenk an.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Wieder spielt eine Begebenheit am See von Galiläa, im Evangelium sogar Meer, genannt. Es ist geschickt von Jesus: Um möglichst viele Menschen der großen Volksmenge, die herbeigeströmt ist, um ihn zu hören, erreichen zu können, nutzt er ein Boot, gleichsam als eine “Predigtkanzel” auf dem See. Seine Predigt scheint leicht. Sie ist aus dem Alltag der Zuhörenden gegriffen. Das fruchtbare Land um den See von Galiläa ist das Zuhause vieler Bauern. Die Arbeit eines Sämanns ist ihnen vertraut. Vielleicht ist überraschend mit welcher Großzügigkeit der Sämann an sein Werk geht. Er scheint gar nicht darauf zu achten, wohin das Saatgut fällt, ob auf guten, fruchtbaren Boden oder auf schlechten, steinigen, dornigen Boden, wo Wachstum nicht möglich ist. Die Jünger Jesu brauchen jedenfalls eine Nachhilfestunde und Jesus gewährt sie ihnen. Ich bleibe jedoch zunächst beim Bild des unbekümmerten Sämanns, der großzügig und schwungvoll sein Saatgut auswirft und lasse es auf mich wirken.
(Reflexionsfrage 1)
Der großzügige Sämann, ein Bild für Gott. Gott investiert großzügig in mich, er knausert nicht. Er will, dass ich Frucht bringe. Mein Wachstum ist ihm wichtiger als seine Verluste. Er investiert in mich, er wünscht mir einen reichen Ertrag, eine gute Ernte. Gott ist großzügig und wohlwollend, ich öffne mein Herz für diese Zusage und lasse die Worte in mir nachklingen: Gott, ist großzügig und wohlwollend.
(Reflexionsfrage 2)
Die Jünger beschäftigt die Frage, warum nicht alle zum Glauben finden, ob Unglaube gar der Wille Gottes sein kann? Nein, Unglaube ist gewiss nicht der Wille Gottes.! Doch Glauben wird nicht über eine wasserdichte Argumentation erzeugt. Er bleibt Geheimnis und Geschenk Gottes. Unsere Sorge muss nicht die Gewinnsteigerung Gottes sein, sondern das Staunen über das Geschenk des Glaubens und seine dankbare Annahme!
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf… die Worte Jesu: “Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben”. Gott traut mir Glauben zu! Ich nehme die Worte Jesu als ein Geschenk an.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.