Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Tausende Menschen auf einer Wiese am See. Es wird Abend, alle sind hungrig. Die Jünger sehen das Problem klar: unmöglich, so viele zu versorgen. "Schick sie weg", sagen sie. "Die sollen sich selbst was besorgen."
Jesus schaut sie an: "Gebt ihr ihnen zu essen."
Ein absurder Auftrag. Sie haben fünf Brote und zwei Fische. Was soll das bringen? Die Jünger könnten jetzt mit Jesus streiten. Stattdessen fangen sie einfach an: Sie bringen Ordnung in das Durcheinander.
Aus der unübersichtlichen Masse werden kleine Gemeinschaften. Menschen setzen sich zusammen, die sich nicht kennen. Die Jünger teilen aus, was da ist. Und alle werden satt.

(Reflexionsfrage 1)
„Gebt ihr ihnen zu essen!“ Was für eine Herausforderung für die Jünger! – Vor welchen Herausforderungen stehe ich gerade? Was stärkt mein Vertrauen, dass ich sie mit Gottes Hilfe bewältigen kann?

(Reflexionsfrage 2)
Erst beim Austeilen merken die Jünger, dass das Wenige tatsächlich für alle reicht. Was kann ich heute anderen geben – im Vertrauen auf Gott, dass es reichen wird?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Verheißung: „Und sie aßen alle und wurden satt.“
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.