Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich lasse vor meinem inneren Auge das Hügelland von Galiläa auftauchen. Ich sehe die Farben der Landschaft und spüre, wie kühl oder wie warm sich die Luft anfühlt.
Wie mit der Zoomfunktion einer Kamera erkenne ich einen Berg. Menschen sind versammelt; ich sehe die Farben ihrer Kleidung und folge den Blicken der Frauen, Männer und Kinder: sie schauen auf Jesus. Er sitzt etwas erhöht in der Mitte der Versammelten. Ich sehe sein Gesicht und höre seine Stimme, als er über das Gesetz spricht. Ich höre Regeln, die mir vertraut sind, und wie sie in den Worten von Jesus klingen. Ich höre Jesu Stimme, wie er ihre Gültigkeit betont und ihren Sinn zuspitzt. Und, wie er schließlich von Gott selbst spricht.

(Reflexionsfrage 1)
Wie geht es mir mit Gesetzen und Geboten? Habe ich schon einmal erlebt, dass mich eine Regel bindet und gleichzeitig frei macht?

(Reflexionsfrage 2)
Wie höre ich die radikalen Worte von Jesus? Spüre ich Herausforderung? Faszination – oder Widerstand?

Vorbereitung zweites Hören
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders darauf, wie wichtig Jesus die Menschen sind – die, zu denen er spricht, und jene, die er in den Beispielen nennt.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.