Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Ich gehe mit den Jüngern die staubige Straße nach Jericho entlang, spüre die Steine unter meinen Sandalen knirschen und rieche den Duft von Olivenbäumen der warmen Luft. Jesu Worte über sein Leiden und die Auferstehung hallen noch in mir nach, als die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen vortritt und um die Plätze im Reich Gottes für ihre Söhne bittet – ein Gefühl von Ungerechtigkeit steigt in mir auf, denn warum sie und nicht wir? Die anderen zehn beginnen ebenfalls miteinander zu reden. Mein Herz schlägt schneller, ich möchte schon reagieren, als Jesus sagt: „Wer bei euch groß sein will, soll euer Diener sein.“ Seine Stimme ist ruhig wie ein kühler Wind. Seine Worte enttarnen aber auch die Motive meines Herzens. Es geht nicht primär um Leistung und die erste Stelle – der Menschensohn dient, gibt sein Leben, und so sollen auch wir zu anderer Größe finden. Ich atme tief ein, die Anspannung löst sich, und die Ungerechtigkeit wandelt sich hinein in die Überlegung, wo ich zu mehr Demut eingeladen bin.
(Reflexionsfrage 1)
Kenne ich in mir den Wunsch nach Anerkennung oder Vorrang?
(Reflexionsfrage 2)
Wem kann ich heute ganz konkret dienen, ohne gesehen oder belohnt zu werden, nur weil Jesus diesen Weg vorangeht?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Klarheit Jesu.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Ich gehe mit den Jüngern die staubige Straße nach Jericho entlang, spüre die Steine unter meinen Sandalen knirschen und rieche den Duft von Olivenbäumen der warmen Luft. Jesu Worte über sein Leiden und die Auferstehung hallen noch in mir nach, als die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen vortritt und um die Plätze im Reich Gottes für ihre Söhne bittet – ein Gefühl von Ungerechtigkeit steigt in mir auf, denn warum sie und nicht wir? Die anderen zehn beginnen ebenfalls miteinander zu reden. Mein Herz schlägt schneller, ich möchte schon reagieren, als Jesus sagt: „Wer bei euch groß sein will, soll euer Diener sein.“ Seine Stimme ist ruhig wie ein kühler Wind. Seine Worte enttarnen aber auch die Motive meines Herzens. Es geht nicht primär um Leistung und die erste Stelle – der Menschensohn dient, gibt sein Leben, und so sollen auch wir zu anderer Größe finden. Ich atme tief ein, die Anspannung löst sich, und die Ungerechtigkeit wandelt sich hinein in die Überlegung, wo ich zu mehr Demut eingeladen bin.
(Reflexionsfrage 1)
Kenne ich in mir den Wunsch nach Anerkennung oder Vorrang?
(Reflexionsfrage 2)
Wem kann ich heute ganz konkret dienen, ohne gesehen oder belohnt zu werden, nur weil Jesus diesen Weg vorangeht?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Klarheit Jesu.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.