Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Es ist ein langer Abschnitt aus dem Evangelium, der am dritten Fastensonntag gelesen wird. Ohne den Druck, die ganze Geschichte präsent zu haben, lasse ich den Schauplatz vor meinem inneren Auge lebendig werden: Die Hitze flimmert in der Luft. Der Boden ist trocken und staubig unter meinen Sandalen. Etwas abseits der Stadt steht ein alter Brunnen. An diesem alten Brunnen, etwas abseits der Stadt, sitzt ein Mann. Er wirkt erschöpft. Eine Frau kommt aus der Stadt, um Wasser zu schöpfen. Der Mann jüdischer Herkunft bittet die Frau aus der samaritischen Stadt um einen Schluck Wasser. Die Frau schaut irritiert. Es entsteht eine Unterhaltung. Die Irritation weicht der Verwunderung und Faszination als der Mann – es ist Jesus von Nazaret – über das lebendige Wasser spricht.

(Reflexionsfrage 1)
Stück für Stück erkennt die Frau, wer dieser Jesus ist. Wie habe ich Jesus im Laufe meines Lebens kennengelernt und als Christus erkannt?

(Reflexionsfrage 2)
Wo spüre ich heute in meinem Leben Durst nach Lebendigkeit oder Veränderung?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre (einen Teil der) Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Wunsch der Frau nach dem lebendigen Wasser.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.