Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Der Klang von Weinen und Klagen erschallt. Ich bin umgeben von einer Trauergemeinschaft. Von Frauen und Männern, die um den verstorbenen Lazarus trauern. Sie alle stehen vor einem Grab, verschlossen durch einen gewaltigen Felsen. Auch die Jüngerinnen und Jünger Jesu und Jesus selbst stehen dabei. Es scheint endgültig: Der Tod hat das letzte Wort. Und doch befiehlt Jesus den Stein wegzurollen. Marta meint, der Tote rieche bereits. Es scheint hoffnungslos.

(Reflexionsfrage 1)
Kenne ich Momente, wo alle Hoffnung auf Rettung, Heilung oder eine glückliche Wendung verloren schien

(Reflexionsfrage 2)
Jesus ruft in das Grab: “Lazarus, komm heraus!” Und langsam kommt der Tote aus dem Grab heraus. Wäre ich dabei wie Marta, Maria, die Jünger oder die Trauernden: Welches Gefühl hätte ich verspürt?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das, was am Ende dieses Evangeliums das letzte Wort hat.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.