Reflextion

(Schauplatz gestalten)
Ich stelle mir den prächtigen Tempel von Jerusalem vor mit seinen Mauern, seinen Höfen und Hallen. Vor meinem inneren Auge sehe ich zahlreichen Menschen, die rein- und rausgehen. An einer Stelle hat sich um einen Mann eine Menge gebildet, die aufmerksam auf seine Worte hört. Einige Pharisäer und Schriftgelehrte drängen zu dieser Menge hin. Sie halten dabei eine Frau fest. Angst in ihrem Gesicht.

(Reflexionsfrage 1)
Die Schriftgelehrten sind Männer mit religiöser Autorität. Sie sprechen über die Frau das Todesurteil. Kenne ich das Gefühl, für etwas verurteilt zu werden?

(Reflexionsfrage 2)
Zur Enttäuschung der Schriftgelehrten verurteilt Jesus die Frau nicht. Nein – er entwaffnet sie mit ihren eigenen Mitteln. Wie gehe ich mit der Schuld anderer um im Angesicht meiner eigenen Fehler?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Reaktion Jesu auf die Forderung der Schriftgelehrten.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.