Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Um einen Tisch versammelt sitzen die Jünger mit Jesus. Die Stimmung ist angespannt und gedämpft. Eben hatte der Meister ihnen die Füße gewaschen und nun spricht er von Verrat. Die Jünger schauen sich ungläubig um – wer könnte sowas tun?
Unvermittelt verlässt Judas den Raum, betritt hektisch die dunkle Nacht. “Nur noch eine kurze Zeit”, sagt Jesus, dann wird er gehen. Simon bringt die Verwirrtheit der Jünger ins Wort: “Wohin gehst du? Ich komme mit.” – Noch einmal spricht Jesus ernst, diesmal vom Verleugnen. In Simons Blick weicht die Traurigkeit der Ratlosigkeit.

(Reflexionsfrage 1)
Wo erlebe ich dieses Gefühl von Ratlosigkeit und Überforderung, das die Jünger im Evangelium erleben?

(Reflexionsfrage 2)
Wofür bin ich – wie Simon – bereit, mein Leben hinzugeben?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Wort “verherrlichen”.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.