Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Erneut stehe ich auf dem Grabhügel nordwestlich der Stadtmauer Jerusalems. Das geöffnete Felsengrab Jesu entsteht vor meinem inneren Auge. Der helle Kalkstein ist noch immer in die Dunkelheit des frühen Morgens gehüllt. Noch dunkler ist nur die Graböffnung vor mir, welche wie ein Schlund in die Finsternis führt. Maria von Magdala steht davor und weint bitterlich. In einem Moment beugt sie sich vor und blickt in das dunkle Grab hinein. Dabei erblickt sie zwei Engel in weißen Gewändern. Und sie sprechen miteinander. Und doch scheinen die Worte nichts an ihrer Trauer zu verändern.

(Reflexionsfrage 1)
Selbst als Maria sich umwendet und Jesus erblickt, ist sie ganz erfüllt von ihrer Verzweiflung. Kenne ich Momente, wo ein bestimmtes Gefühl ganz Besitz von mir nahm?

(Reflexionsfrage 2)
Jesus nennt Maria bei ihrem Namen. In diesem Moment erkennt sie den Auferstandenen. Worin erkenne ich die Präsenz Gottes in meinem Leben?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Antwort Jesu, als Maria ihn erkennt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.