Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Jerusalem, beim Schaftor. Säulenhallen umgeben den Teich Betesda. Im Schatten der Bögen liegen Dutzende Menschen, die blind oder gelähmt sind. Unter ihnen ein Mann. Seit 38 Jahren bewegt er sich nicht. „Willst du gesund werden?“, fragt ihn Jesus. Der Mann schüttelt den Kopf: „Ich kann nicht. Niemand hilft mir.“ Doch Jesus gibt sich mit dieser Antwort nicht zufrieden. Auf seine Aufforderung hin erhebt sich der Mann, rollt seine Matte zusammen und geht weg. Die örtlichen Autoritäten sind empört, dass am Ruhetag einer seine Matte umherträgt. Sie wollen wissen, wer dafür verantwortlich ist. Als Jesus den Geheilten auffordert, nicht mehr zu sündigen, liefert ihn dieser der Verfolgung aus.

(Reflexionsfrage 1)
Will ich, dass sich in meinem Leben etwas ändert? Welchen Gewinn habe ich davon, wenn alles beim Alten bleibt? Was kostet es mich, wenn mein Leben sich verändert?

(Reflexionsfrage 2)
Bin ich bereit, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen? Oder gebe ich die Zügel meines Lebens aus der Hand?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Stimme Jesu – wie sie sagt: „Steh auf und geh!“
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.