Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, dass ich ein Gleichnisbild Jesu betrachten werde. --- Ich nehme wahr, welch Schwere heute auf mir liegt, welche Lasten mich niederdrücken. Vielleicht schäme ich mich dafür, weil es doch nur so klein aussieht für die Leute. Vielleicht schmerzt mich mehr als die Last, die Unsichtbarkeit, die Unmöglichkeit sie erklären zu können. Ich kann sie nicht fassen. Ich kann sie nicht halten. Sie entzieht sich immer wieder. Sie lässt sich nicht packen. --- Meine Schritte. Jeder ist ein Kampf. Ein Schritt vor den anderen in diesen Tag hinein. Schon jetzt weiß ich, an welcher Stelle ich spätestens zusammenbrechen werde, weil ich diese Last nicht halten kann, weil jede Mühe vergeblich ist. --- Auf allen Vieren stütze ich mich mit letzter Kraft ab, damit mein Gesicht nicht in den Staub fällt. Zwei Füße kommen in meinen Blick. Sie sind durchbohrt, doch bluten nicht. Sie hinterlassen kaum eine Spur im Staub. “Komm und sieh!”, so höre ich eine Stimme von oben und im selben Moment bewegen sich die Füße von mir weg. --- Ich spüre wie Last von mir genommen ist. Ich schaue auf und sehe, wie Jesus alles von mir trägt. Ich spüre nur noch klar und deutlich sein Kreuz auf mir.

(Reflexionsfrage 1)
Wo finde ich Ruhe?

(Reflexionsfrage 2)
Welche Last ist mir leicht?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Freude und Zuversicht Jesu.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.