Reflexion

Ich komme zur Ruhe und nehme eine entspannte, aufrechte Haltung ein.
Ich spüre den Atem, wie er kommt und geht.
Ich darf jetzt langsamer werden.
Nichts leisten, nichts festhalten.
Einfach da sein und mir die Gegenwart Gottes vergegenwärtigen.
Gleich höre ich ein Wort aus der Weisheit der Wüstenväter.
Es spricht von der inneren Ruhe, die nötig ist, um Gott wahrzunehmen.

Einer der Väter sagte: So wie es unmöglich ist, daß einer in einem bewegten Wasser sein Gesicht betrachten kann, so kann auch die Seele, wenn sie nicht vorher von allen fremden Gedanken gereinigt wurde, gesammelt zu Gott beten. (V,12.13)
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Welche "fremden Gedanken" stören meine innere Ruhe und hindern mich daran, Gott im Gebet wahrzunehmen?

Ich bleibe für 2 Minuten bei dem, was mich besonders angesprochen hat
und lege es still vor Gott hin.

Im Hören des Psalm 131, ein Psalm der inneren Ruhe und es Vertrauens, bringe ich vor Gott, was mich unruhig macht

HERR, mein Herz überhebt sich nicht, nicht hochmütig blicken meine Augen, ich gehe nicht um mit großen Dingen, mit Dingen, die mir nicht begreiflich sind. Vielmehr habe ich besänftigt, habe zur Ruhe gebracht meine Seele. Wie ein gestilltes Kind bei seiner Mutter, wie das gestillte Kind, so ist meine Seele in mir. Israel, warte auf den HERRN von nun an bis in Ewigkeit!