Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ein schönes Bild: Gott, der Winzer, Jesus, der Weinstock, wir die Reben. Ich stelle mir einen Weinberg zur Zeit der Weinlese vor: Bunte Weinblätter, am blauen Himmel eine milde Herbstsonne. Alles ist bereit, man wünscht dem Winzer eine gute Ernte! Ich lasse das Bild auf mich wirken, schließe die Augen, spüre die Sonne und atme entspannt die Herbstluft ein.

(Reflexionsfrage 1)
Der Weinstock, Jesus lässt ihn zum Bild für Gottverbundenheit, für unser Glaubensleben werden. Das Ergebnis zählt: Am Ende soll Wein kredenzt werden, nicht Essig! Wein, er darf auf keinem Fest fehlen, er ist Ausdruck der Freude! Jesus wünscht mir ein Glaubensfest. Wo spüre ich die Freude des Glaubens in mir? Was erfreut mich an meinem Glauben, an meiner Gottverbundenheit?

(Reflexionsfrage 2)
Weinbau ist eine anspruchsvolle Kulturleistung. Es braucht Einsatz und Pflege, Wildwuchs muss sorgsam und regelmäßig entfernt werden, dass der Weinstock den gewünschten Ertrag erbringen kann. Der Schnitt des Winzers ist nicht zu fürchten, er reinigt, er kultiviert. Ich vertraue mich der Erfahrung des Winzers an und gebe ihm die Erlaubnis zum Schnitt. Wo wünsche ich mir Reinigung, was hemmt mein inneres Wachstum? Aber wichtig ist allein, zum Fest des Glaubens zu finden!

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den letzten Satz, der mir Mut macht: “Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt.”

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.