Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Wie schon die ganze Woche bin ich erneut mit in den Abendmahlsaal in Jerusalem hineingenommen. Jesus spricht zu den Seinen und er sagt, um den nahen Abschied wissend, Dinge, die ihm besonders am Herzen liegen. Abschiedsstimmung: Was will noch, nochmals gesagt sein, damit man sich keinen Vorwurf machen muss, es nicht ausgesprochen zu haben? Was will noch, nochmals gesagt sein, damit es nicht vergessen wird, sondern in Erinnerung bleibt?

(Reflexionsfrage 1)
Jesus will, dass die Seinen verstehen, es geht ihm nicht um die getreue Pflichterfüllung eines Regelwerkes. Es geht ihm um Liebe! Liebe denkt und fühlt immer wieder neu und kreativ zu den Geliebten hin. Liebe gibt alles, hält nichts zurück! Und es ist eine Lebenserfahrung: Für andere da sein, Hingabe leben dürfen, macht glücklich, erfüllt! Ich werde ruhig und denke in meinem Herzen an die Menschen, für die ich da sein darf.

(Reflexionsfrage 2)
Abschiedsstimmung, was will noch gesagt sein? Jesus will, dass die Seinen ihn als Freund betrachten. Den Herrn und Meister, den geachteten Rabbi, den erhofften Messias als Freund begegnen, das dürfte nicht für alle im Abendmahlsaal leicht gewesen sein! Sich freundschaftlich begegnen, gesonnen sein, das ist eine neue Beziehungsqualität.
Freundschaft angeboten zu bekommen, sie zu spüren, ist ein geglückendes Geschenk. Von wem wurde ich zuletzt mit Freundschaft beschenkt? Gibt es jemand den ich mit Freundschaft beschenken möchte?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf… die Worte Jesu, dass nicht die Seinen ihn, sondern dass er die Seinen “erwählt” hat.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.