Reflexion
Ich komme zur Ruhe und nehme eine entspannte, aufrechte Haltung ein.
Ich spüre meinen Atem. Während ich ein- und ausatme, lasse ich den Tag langsam hinter mir.
Ich bin jetzt da - vor Gott.
Gleich höre ich eine Geschichte aus dem Leben des heiligen Antonius,
einer der großen Väter der Wüste.
Sie erzählt davon, wie Gebet und Arbeit einander tragen können
und wie Gott uns gerade im Tun begegnet, wenn Gedanken uns niederdrücken.
Als der Altvater Antonios einmal in verdrießlicher Stimmung und mit düsteren Gedanken in der Wüste saß, sprach er zu Gott: »Herr, ich will gerettet werden, aber meine Gedanken lassen es nicht zu. Was soll ich in dieser meiner Bedrängnis tun? Wie kann ich das Heil erlangen?« Bald darauf erhob er sich, ging ins Freie und sah einen, der ihm glich. Er saß da und arbeitete, stand dann von der Arbeit auf und betete, setzte sich wieder und flocht an einem Seil, erhob sich dann abermals zum Beten, und siehe, es war ein Engel des Herrn, der gesandt war, Antonios Belehrung und Sicherheit zu geben. Und er hörte den Engel sprechen: »Mach es so und du wirst das Heil erlangen.« Als er das hörte, wurde er von großer Freude und mit Mut erfüllt und durch solches Tun fand er Rettung
- Wie kann ich lernen, mein Gebet mit meinem Tun zu verbinden, sodass mein ganzes Leben eine Antwort auf Gottes Ruf wird?
- Welche kleinen Schritte kann ich heute tun, um in meiner geistlichen Praxis Klarheit, Ruhe und Freude zu erfahren?
Ich lasse dieses Bild in mir wirken:
Arbeiten und beten.
Aufstehen und wieder Platz nehmen.
Ein einfacher Rhythmus, der trägt.
Ich bleibe für 2 Minuten bei dem, was mich besonders angesprochen hat
und lege es still vor Gott hin.
Gebet
Im Hören eines Teil des Psalm 128 versuche ich mich auf die Freude einzulassen, die Gott uns schenken möchte.
Was deine Hände erarbeitet haben, wirst du genießen; selig bist du - es wird dir gut ergehn.[1] 3 Deine Frau ist wie ein fruchtbarer Weinstock im Innern deines Hauses. Wie Schösslinge von Ölbäumen sind deine Kinder rings um deinen Tisch herum. 4 Siehe, so wird der Mann gesegnet, der den HERRN fürchtet. 5 Es segne dich der HERR vom Zion her. Du sollst schauen das Glück Jerusalems alle Tage deines Lebens. 6 Du sollst schauen die Kinder deiner Kinder. Friede über Israel!
Ich spüre meinen Atem. Während ich ein- und ausatme, lasse ich den Tag langsam hinter mir.
Ich bin jetzt da - vor Gott.
Gleich höre ich eine Geschichte aus dem Leben des heiligen Antonius,
einer der großen Väter der Wüste.
Sie erzählt davon, wie Gebet und Arbeit einander tragen können
und wie Gott uns gerade im Tun begegnet, wenn Gedanken uns niederdrücken.
Als der Altvater Antonios einmal in verdrießlicher Stimmung und mit düsteren Gedanken in der Wüste saß, sprach er zu Gott: »Herr, ich will gerettet werden, aber meine Gedanken lassen es nicht zu. Was soll ich in dieser meiner Bedrängnis tun? Wie kann ich das Heil erlangen?« Bald darauf erhob er sich, ging ins Freie und sah einen, der ihm glich. Er saß da und arbeitete, stand dann von der Arbeit auf und betete, setzte sich wieder und flocht an einem Seil, erhob sich dann abermals zum Beten, und siehe, es war ein Engel des Herrn, der gesandt war, Antonios Belehrung und Sicherheit zu geben. Und er hörte den Engel sprechen: »Mach es so und du wirst das Heil erlangen.« Als er das hörte, wurde er von großer Freude und mit Mut erfüllt und durch solches Tun fand er Rettung
- Wie kann ich lernen, mein Gebet mit meinem Tun zu verbinden, sodass mein ganzes Leben eine Antwort auf Gottes Ruf wird?
- Welche kleinen Schritte kann ich heute tun, um in meiner geistlichen Praxis Klarheit, Ruhe und Freude zu erfahren?
Ich lasse dieses Bild in mir wirken:
Arbeiten und beten.
Aufstehen und wieder Platz nehmen.
Ein einfacher Rhythmus, der trägt.
Ich bleibe für 2 Minuten bei dem, was mich besonders angesprochen hat
und lege es still vor Gott hin.
Gebet
Im Hören eines Teil des Psalm 128 versuche ich mich auf die Freude einzulassen, die Gott uns schenken möchte.
Was deine Hände erarbeitet haben, wirst du genießen; selig bist du - es wird dir gut ergehn.[1] 3 Deine Frau ist wie ein fruchtbarer Weinstock im Innern deines Hauses. Wie Schösslinge von Ölbäumen sind deine Kinder rings um deinen Tisch herum. 4 Siehe, so wird der Mann gesegnet, der den HERRN fürchtet. 5 Es segne dich der HERR vom Zion her. Du sollst schauen das Glück Jerusalems alle Tage deines Lebens. 6 Du sollst schauen die Kinder deiner Kinder. Friede über Israel!