Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Nach den Abschiedsreden, in denen Jesus sich im Abendmahlssaal an seine Jünger wendet, beschreibt der Evangelist Johannes, wie sich Jesus im Gebet direkt an Gott Vater richtet. Bereits am Sonntag habe ich diesen Abschnitt vielleicht gehört. Ich stelle mir Jesus vor, der sich im Gebet an seinen Vater, an unseren Vater wendet. Wie er ruhig und innerlich gefasst spricht. Besonders achte ich auf die Stimmung im Raum, die sich verändert. Es geht nicht mehr um Lehre oder Vermittlung, sondern mit den Jüngern werde ich hineingenommen in die Beziehung Jesu zum Vater. Ich verweile beim betenden Jesus.

(Reflexionsfrage 1)
Immer wieder gebraucht Jesus das Wort “verherrlichen”. Welche Bilder und Assoziationen weckt dieses Wort?

(Reflexionsfrage 2)
Die Passion und die Kreuzung versteht der Evangelist Johannes als “verherrlichen” – hier scheint der österliche Glanz des Lebens schon durch. Wo finde ich die Spuren dieses Glanzes, dieser Herrlichkeit in meinem Leben?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Verbundenheit Jesu mit dem Vater.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.