Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Die Szene irritiert. Warum meint Jesus im Frühjahr Früchte an einem Baum zu finden, die doch erst im Frühsommer reifen. Ein zweiter Blick lohnt sich: Der Baum trägt Blätter, er ist – dem Anschein nach – fruchtbar. Erste unreife Früchte müssten sich bereits zeigen, nicht sehr schmackhaft, aber gut genug für den hungrigen Jesus. Nur – er findet nichts dergleichen an dem Baum. Die Blätter, das Äußerliche, trügt: der Baum trägt kein Versprechen auf echte Nahrung. So symbolisiert der Feigenbaum in Jesu Blick den Tempel – das Gebäude, die Liturgie, die äußere Form blüht. Nur unter dem Blätterdach gibt es kein Versprechen, das weiterführt, das Leben und Nahrung verspricht. Jesus fällt ein hartes Urteil: Dem Tempel fehlt die Frucht, der Glauben, das Gebet.
(Reflexionsfrage 1)
Was verbinde ich mit Früchten des Glaubens, in mir und in anderen. Wie schmecken sie, wie ist es, sie zu kosten?
(Reflexionsfrage 2)
Was verbinde ich mit einem Beten, das nährt - mich und die Welt. Was hilft mir, unterstützt mich, so zu beten.
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesus Aufforderung an seine Jünger: “Habt Glauben an Gott.”
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Die Szene irritiert. Warum meint Jesus im Frühjahr Früchte an einem Baum zu finden, die doch erst im Frühsommer reifen. Ein zweiter Blick lohnt sich: Der Baum trägt Blätter, er ist – dem Anschein nach – fruchtbar. Erste unreife Früchte müssten sich bereits zeigen, nicht sehr schmackhaft, aber gut genug für den hungrigen Jesus. Nur – er findet nichts dergleichen an dem Baum. Die Blätter, das Äußerliche, trügt: der Baum trägt kein Versprechen auf echte Nahrung. So symbolisiert der Feigenbaum in Jesu Blick den Tempel – das Gebäude, die Liturgie, die äußere Form blüht. Nur unter dem Blätterdach gibt es kein Versprechen, das weiterführt, das Leben und Nahrung verspricht. Jesus fällt ein hartes Urteil: Dem Tempel fehlt die Frucht, der Glauben, das Gebet.
(Reflexionsfrage 1)
Was verbinde ich mit Früchten des Glaubens, in mir und in anderen. Wie schmecken sie, wie ist es, sie zu kosten?
(Reflexionsfrage 2)
Was verbinde ich mit einem Beten, das nährt - mich und die Welt. Was hilft mir, unterstützt mich, so zu beten.
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesus Aufforderung an seine Jünger: “Habt Glauben an Gott.”
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.