Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Ich stehe am Rand dieses Dialogs und höre zu. Ich nehme die aufgeheizte Stimmung wahr. Ich spüre Menschen, die nicht nur fragen, sondern prüfen wollen. Die Sadduzäer treten vor – gebildet, selbstsicher – und erzählen diese seltsame Geschichte von der Frau, die sieben Männer überlebt, Bruder um Bruder, und doch ohne Kind bleibt. Ich sehe, wie die Umstehenden schmunzeln. Es klingt fast wie ein Rätsel mit einer versteckten Falle: Wessen Frau wird sie sein – dort, wo alles anders sein soll? Doch die Antwort ist unerwartet. Es ist nicht die irdische Ordnung, die in die Auferstehung hineinträgt.
Ich spüre, wie der Wind die Worte weiterträgt: “Gott ist kein Gott der Toten”. In diesem Satz liegt etwas Lebendiges, fast Trotzendes. Die Frage nach der Frau verblasst. Stattdessen bleibt ein größerer Gedanke im Raum – dass Leben bei Gott nicht einfach eine Verlängerung des Diesseits ist, sondern Verwandlung. Und während die Diskussion verebbt, habe ich das Gefühl, dass hier weniger eine Streitfrage geklärt wurde als ein Blick geöffnet: weg von unseren engen Vorstellungen, hin zu einer Wirklichkeit, die größer ist als unsere Berechnungen.
(Reflexionsfrage 1)
In der Begegnung, im inneren Austausch mit Gott wird der Blick weit und weich. Wo kann mein Blick auf andere an Härte verlieren?
Reflexionsfrage 2)
Wo ist mein Leben innerlich hart geworden und bin ich bereit mich von Gottes Güte genau hier berühren zu lassen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die unerwartete Weite und Öffnung, die sich im Kontakt mit Jesus ergibt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Ich stehe am Rand dieses Dialogs und höre zu. Ich nehme die aufgeheizte Stimmung wahr. Ich spüre Menschen, die nicht nur fragen, sondern prüfen wollen. Die Sadduzäer treten vor – gebildet, selbstsicher – und erzählen diese seltsame Geschichte von der Frau, die sieben Männer überlebt, Bruder um Bruder, und doch ohne Kind bleibt. Ich sehe, wie die Umstehenden schmunzeln. Es klingt fast wie ein Rätsel mit einer versteckten Falle: Wessen Frau wird sie sein – dort, wo alles anders sein soll? Doch die Antwort ist unerwartet. Es ist nicht die irdische Ordnung, die in die Auferstehung hineinträgt.
Ich spüre, wie der Wind die Worte weiterträgt: “Gott ist kein Gott der Toten”. In diesem Satz liegt etwas Lebendiges, fast Trotzendes. Die Frage nach der Frau verblasst. Stattdessen bleibt ein größerer Gedanke im Raum – dass Leben bei Gott nicht einfach eine Verlängerung des Diesseits ist, sondern Verwandlung. Und während die Diskussion verebbt, habe ich das Gefühl, dass hier weniger eine Streitfrage geklärt wurde als ein Blick geöffnet: weg von unseren engen Vorstellungen, hin zu einer Wirklichkeit, die größer ist als unsere Berechnungen.
(Reflexionsfrage 1)
In der Begegnung, im inneren Austausch mit Gott wird der Blick weit und weich. Wo kann mein Blick auf andere an Härte verlieren?
Reflexionsfrage 2)
Wo ist mein Leben innerlich hart geworden und bin ich bereit mich von Gottes Güte genau hier berühren zu lassen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die unerwartete Weite und Öffnung, die sich im Kontakt mit Jesus ergibt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.