Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Das Ufer ist rau: Stein, kahle Hänge, dunkle Höhlen. Noch bevor man jemanden sieht, hört man Schreie. Dann treten die Männer hervor — zerrissen, als wäre ihnen das eigene Leben fremd geworden. Jesus weicht nicht zurück. Gerade darin beginnt Heilung: dass das Verstörende nicht fortgeschickt wird. In einiger Entfernung weidet eine Schweineherde. Das Dunkle löst sich nicht geräuschlos auf: Unruhe breitet sich aus, Tiere geraten in Panik, die Herde stürzt ins Wasser. Plötzlich ist da nicht nur Befreiung, sondern auch Verlust und Erschrecken. Darum endet das Evangelium nicht mit Dankbarkeit. Die Stadt bittet Jesus zu gehen. Nicht alles, was heilt, wirkt im ersten Moment tröstlich.
(Reflexionsfrage 1)
Wo weiche ich einer Veränderung aus, weil ich nicht absehen kann, was sie mich kosten könnte?
(Reflexionsfrage 2)
Wo erschreckt mich das Fremde oder Größere, weil ich es nicht einordnen und nicht kontrollieren kann?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte darauf, warum die Menschen Jesus am Ende nicht bitten zu bleiben, sondern zu gehen.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Das Ufer ist rau: Stein, kahle Hänge, dunkle Höhlen. Noch bevor man jemanden sieht, hört man Schreie. Dann treten die Männer hervor — zerrissen, als wäre ihnen das eigene Leben fremd geworden. Jesus weicht nicht zurück. Gerade darin beginnt Heilung: dass das Verstörende nicht fortgeschickt wird. In einiger Entfernung weidet eine Schweineherde. Das Dunkle löst sich nicht geräuschlos auf: Unruhe breitet sich aus, Tiere geraten in Panik, die Herde stürzt ins Wasser. Plötzlich ist da nicht nur Befreiung, sondern auch Verlust und Erschrecken. Darum endet das Evangelium nicht mit Dankbarkeit. Die Stadt bittet Jesus zu gehen. Nicht alles, was heilt, wirkt im ersten Moment tröstlich.
(Reflexionsfrage 1)
Wo weiche ich einer Veränderung aus, weil ich nicht absehen kann, was sie mich kosten könnte?
(Reflexionsfrage 2)
Wo erschreckt mich das Fremde oder Größere, weil ich es nicht einordnen und nicht kontrollieren kann?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte darauf, warum die Menschen Jesus am Ende nicht bitten zu bleiben, sondern zu gehen.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.