Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Der Raum ist geschlossen. Gedämpfte Stimmen, verschlossene Türen, Luft, die stillsteht. Thomas ist da und bleibt doch innerlich auf Abstand. Hoffnung ist ihm zu zerbrechlich geworden. Er verlangt Berührung. Acht Tage später tritt Jesus ein. Kein Vorwurf. Zuerst Frieden. Und dann bleiben die Wunden sichtbar. Auferstehung glättet nichts. Die Male der Nägel sind da, die geöffnete Seite bleibt. Gerade darin liegt Trost: Das Verwundete fällt nicht aus Gottes Gegenwart heraus. Thomas erkennt ihn an dem, was geblieben ist. Erst dann spricht er: Mein Herr und mein Gott. Ein Satz, der klingt, als finde er in diesem Augenblick erst zu seiner eigenen Wahrheit.
(Reflexionsfrage 1)
Welche Glaubensfrage in mir ist noch offen - und darf dennoch da sein?
(Reflexionsfrage 2)
Wo wünsche ich mir Gewissheit, obwohl Vertrauen vielleicht erst langsam wachsen kann?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte auf den Frieden, mit dem Jesus eintritt, und auf die Wunden, die bleiben.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Der Raum ist geschlossen. Gedämpfte Stimmen, verschlossene Türen, Luft, die stillsteht. Thomas ist da und bleibt doch innerlich auf Abstand. Hoffnung ist ihm zu zerbrechlich geworden. Er verlangt Berührung. Acht Tage später tritt Jesus ein. Kein Vorwurf. Zuerst Frieden. Und dann bleiben die Wunden sichtbar. Auferstehung glättet nichts. Die Male der Nägel sind da, die geöffnete Seite bleibt. Gerade darin liegt Trost: Das Verwundete fällt nicht aus Gottes Gegenwart heraus. Thomas erkennt ihn an dem, was geblieben ist. Erst dann spricht er: Mein Herr und mein Gott. Ein Satz, der klingt, als finde er in diesem Augenblick erst zu seiner eigenen Wahrheit.
(Reflexionsfrage 1)
Welche Glaubensfrage in mir ist noch offen - und darf dennoch da sein?
(Reflexionsfrage 2)
Wo wünsche ich mir Gewissheit, obwohl Vertrauen vielleicht erst langsam wachsen kann?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte auf den Frieden, mit dem Jesus eintritt, und auf die Wunden, die bleiben.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.