Reflexion

(Schauplatz gestalten)
In der gestrigen Lesung hat Jesus seine zwölf Jünger berufen. Nun bin ich erneut dabei, wie er ihnen klare Anweisungen gibt. Ich stelle mir vor, wie sie sich in einer Gruppe um ihn versammelt haben und ihm aufmerksam zuhören. Und auch ich lausche auf seine Anweisungen und die Art und Weise, wie Jesus diese ausspricht. Die verliehene Vollmacht ist mit so manchen Beschwerlichkeiten verbunden. Ich achte aufmerksam auf die Gesichter der einzelnen Jünger, als Jesus zu ihnen spricht. Was nehme ich an ihnen wahr? Strahlen die Jünger Freude über die Aufgabe aus? Wirken sie verwirrt oder überfordert? Welche Stimmung herrscht in der Gruppe, als Jesus die Jünger aussendet? Ich versuche mir die Szenerie vor dem inneren Auge vorzustellen.

(Reflexionsfrage 1)
Die Aussendung Jesu ist geprägt von einem absoluten Vertrauen auf Gott, weshalb unterschiedliche Formen der Absicherung verboten sind. Kenne ich Situationen, in denen ich ebenfalls allein auf Gott vertrauen konnte? Oder bin ich ein Mensch, der sich gerne absichert?

(Reflexionsfrage 2)
Jesus spricht an, dass man als Jüngerin oder Jünger auch Ablehnung erfahren kann. Wie gehe ich damit um, wenn ich Ablehnung erfahre?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Haltung, die man einnehmen soll, wenn man von anderen abgelehnt wird.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.