Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Ich sitze mit den anderen Jüngern auf der Schwelle eines Holzhauses im Schatten, ganz in der Nähe des Genesareth-Sees. Draußen rauscht sanft das Schilf, ein leichter Wind trägt den Geruch von getrocknetem Fisch herein. Jesus sitzt vor uns, sein Blick ruht auf uns – warm und klar. Die Art, wie er erzählt zieht mich in seinen Bann. Als er vom verborgenen Schatz im Acker spricht, sehe ich vor meinem inneren Auge einen Mann, der nach dem Schatz gräbt und rieche förmlich die Erde. Auch die anderen Bilder - wie das der kostbaren Perle - erinnern mich an persönliche Erfahrungen. Als er vom Netz spricht, denke ich an meinen Alltag, wie ich tagein, tagaus das Platschen der Fische höre und das nasse Tau in der Hand spüre. Seine Worte fallen wie Steine ins Wasser: klar, schwer, unüberhörbar. Er erzählt von Schätzen, die nicht mit Netzen gefangen werden, sondern mit dem Herzen gefunden werden. - Wir sitzen da und schweigen. Nur das Zirpen der Zikaden ist nun zu hören. In mir pocht die Frage: Bin ich bereit, alles hinzugeben? Alles? Draußen glitzert der See – und in mir beginnt etwas zu brennen.
(Reflexionsfrage 1)
Wer hat bei welcher Begebenheit zuletzt mein Herz erreicht? Wo war ich “wie gefesselt” und spürte eine Sehnsucht in mir, dass es noch mehr geben könnte?
(Reflexionsfrage 2)
In welchen Situationen erlebe ich eine tiefe Verbindung mit mir, mit anderen Menschen und dem Leben? Kann ich diese als eine Einladung Gottes verstehen, der mir darin begegnen möchte?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das, was jetzt mein Herz ergreift.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Ich sitze mit den anderen Jüngern auf der Schwelle eines Holzhauses im Schatten, ganz in der Nähe des Genesareth-Sees. Draußen rauscht sanft das Schilf, ein leichter Wind trägt den Geruch von getrocknetem Fisch herein. Jesus sitzt vor uns, sein Blick ruht auf uns – warm und klar. Die Art, wie er erzählt zieht mich in seinen Bann. Als er vom verborgenen Schatz im Acker spricht, sehe ich vor meinem inneren Auge einen Mann, der nach dem Schatz gräbt und rieche förmlich die Erde. Auch die anderen Bilder - wie das der kostbaren Perle - erinnern mich an persönliche Erfahrungen. Als er vom Netz spricht, denke ich an meinen Alltag, wie ich tagein, tagaus das Platschen der Fische höre und das nasse Tau in der Hand spüre. Seine Worte fallen wie Steine ins Wasser: klar, schwer, unüberhörbar. Er erzählt von Schätzen, die nicht mit Netzen gefangen werden, sondern mit dem Herzen gefunden werden. - Wir sitzen da und schweigen. Nur das Zirpen der Zikaden ist nun zu hören. In mir pocht die Frage: Bin ich bereit, alles hinzugeben? Alles? Draußen glitzert der See – und in mir beginnt etwas zu brennen.
(Reflexionsfrage 1)
Wer hat bei welcher Begebenheit zuletzt mein Herz erreicht? Wo war ich “wie gefesselt” und spürte eine Sehnsucht in mir, dass es noch mehr geben könnte?
(Reflexionsfrage 2)
In welchen Situationen erlebe ich eine tiefe Verbindung mit mir, mit anderen Menschen und dem Leben? Kann ich diese als eine Einladung Gottes verstehen, der mir darin begegnen möchte?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das, was jetzt mein Herz ergreift.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.