Reflexion
(Schauplatz gestalten)
Wir sind vom Ufer weggegangen und in das Haus zurückgekehrt; die Tür fällt ins Schloss. Ich setze mich nahe genug, um Jesus sprechen zu hören. Die Luft im Raum riecht nach Holz, nach Staub, vielleicht nach Brot, das irgendwo noch auskühlt. Ich spüre den festen Boden unter mir, die Enge eines Raumes, in dem man einander nahekommt – Schulter an Schulter, Atem neben Atem.
Jesus schaut uns an, als würde er wissen, wie sehr seine Worte in mir nachhallen: Weizen und Unkraut ineinander verwoben. „Der gute Same… der Acker… der Feind… die Ernte.“ In mir spannt sich etwas an – nicht aus Angst, eher aus Ehrfurcht vor der Klarheit. Wenn Jesus vom Ende spricht, vom Sammeln und Brennen, dann schiebe ich es innerlich schnell zur Seite. Und wenn er vom Leuchten der Gerechten redet, wird es in mir hell, als fiele Sonnenlicht durch eine schmale Öffnung in den Raum. Ich spüre meinen trockenen Hals und denke an all das Gemischte in mir und um mich herum, Helles und Dunkles. Dann sehe ich Jesus wieder und er sagt nicht: wir trennen jetzt Spreu und Weizen. - Wir hören, wir warten, wir bleiben unter seinem Blick.
(Reflexionsfrage 1)
Was löst der Blick Jesu auf mein Leben aus? Ich bleibe dabei, ohne zu werten. Versuch einfach wahrzunehmen, wie sich das anfühlt.
(Reflexionsfrage 2)
In welchen Bereichen meines Lebens bin ich eher „Volksmenge am Ufer“ – hörend, aber auf Distanz – und wo suche ich Jesus wie ein Jünger „im Haus“, um wirklich nachzufragen und tiefer zu verstehen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Güte, die in seinem Blick auf mir liegt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Wir sind vom Ufer weggegangen und in das Haus zurückgekehrt; die Tür fällt ins Schloss. Ich setze mich nahe genug, um Jesus sprechen zu hören. Die Luft im Raum riecht nach Holz, nach Staub, vielleicht nach Brot, das irgendwo noch auskühlt. Ich spüre den festen Boden unter mir, die Enge eines Raumes, in dem man einander nahekommt – Schulter an Schulter, Atem neben Atem.
Jesus schaut uns an, als würde er wissen, wie sehr seine Worte in mir nachhallen: Weizen und Unkraut ineinander verwoben. „Der gute Same… der Acker… der Feind… die Ernte.“ In mir spannt sich etwas an – nicht aus Angst, eher aus Ehrfurcht vor der Klarheit. Wenn Jesus vom Ende spricht, vom Sammeln und Brennen, dann schiebe ich es innerlich schnell zur Seite. Und wenn er vom Leuchten der Gerechten redet, wird es in mir hell, als fiele Sonnenlicht durch eine schmale Öffnung in den Raum. Ich spüre meinen trockenen Hals und denke an all das Gemischte in mir und um mich herum, Helles und Dunkles. Dann sehe ich Jesus wieder und er sagt nicht: wir trennen jetzt Spreu und Weizen. - Wir hören, wir warten, wir bleiben unter seinem Blick.
(Reflexionsfrage 1)
Was löst der Blick Jesu auf mein Leben aus? Ich bleibe dabei, ohne zu werten. Versuch einfach wahrzunehmen, wie sich das anfühlt.
(Reflexionsfrage 2)
In welchen Bereichen meines Lebens bin ich eher „Volksmenge am Ufer“ – hörend, aber auf Distanz – und wo suche ich Jesus wie ein Jünger „im Haus“, um wirklich nachzufragen und tiefer zu verstehen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Güte, die in seinem Blick auf mir liegt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.